Category: Ernährung

Fast täglich lese ich in den Fragebögen meiner Neukundinnen, dass sie schon einige Diäten oder Abnehmprogramme gemacht haben, aber es nie auf Dauer geschafft haben, ihr Gewicht zu reduzieren. Manche haben Crash-Diäten gemacht und dadurch zwar sehr schnell abgenommen, aber dann ein paar Monate später fast das Doppelte an Gewicht wieder drauf gehabt. Andere haben sich an den Leitsatz “weniger essen und mehr Sport machen” gehalten und täglich ihre Kalorien getrackt. Doch auch, wenn sie in den ersten Wochen schon tolle Erfolge erzielen konnten, kamen sie irgendwann an einen Punkt, an dem sich trotz disziplinierter Befolgung ihres Ernährungsplanes nichts mehr auf der Waage tat.
Doch woran liegt das? Ist es nicht wirklich so, dass es am Ende nur darauf ankommt, dass man weniger Kalorien zu sich nimmt, als man benötigt? So ist es doch überall zu lesen..

Ganz so einfach ist das leider nicht.Um abzunehmen müsse man nur weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbraucht. Aber stimmt das wirklich? Wir zeigen Dir, was beim Abnehmen wirklich zählt. www.mybodyartist.de
Denn zwei Lebensmittel können exakt dieselbe Menge an Kalorien, aber komplett andere Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel und unser Hormonsystem haben. Am deutlichsten wird dies, wenn wir uns einmal anschauen, was in unserem Körper passiert nachdem wir zuckerhaltige Lebensmittel gegessen haben:

  • Zuckerhaltige Lebensmittel schicken Deinen Körper auf eine Blutzuckerachterbahn. Dies wiederum führt dazu, dass Dein Körper Insulin ausschüttet, den Muskelaufbau einstellt und Fettreserven anlegt.
  • Aufgrund der Insulinaussschüttung wiederum wird das Hormon Leptin gehemmt, was für die Entwicklung eines Sättigungsgefühls zuständig ist und Dein Körper produziert mehr Ghrelin, was Dich hungriger macht.
  • Die Folge: Du bekommst Heißhunger auf noch mehr Süßes und hältst diesen Teufelskreis dadurch in Gang.

Wenn Du aber anstatt einer zuckerreichen Süßigkeit eine selbstgemachte Süßigkeit zu Dir nimmst, die zuckerfrei und zudem reich an Proteinen und Ballaststoffen ist (wie z.B. unsere Protein Donuts), dann wirkt sich diese ganz anders auf Deinen Körper aus:

  • Dein Hormonhaushalt bleibt im Gleichgewicht. Wenn Du nicht schon aufgrund jahrelanger ungesunder Ernährungsgewohnheiten eine Leptinresistenz entwickelt hat, würde sich nach dem Verzehr von den zuckerfreien Süßigkeiten schneller ein Sättigungsgefühl einstellen.
  • Auch der hohe Anteil an Ballaststoffen und Proteinen trägt dazu bei, dass Du schneller satt bist und ermöglicht Dir so auf intuitive Weise weniger zu essen.
    Ballaststoffe haben zudem den Vorteil, dass sie je nach Typ nur 0 bis 2 kcal (anstatt 4 kcal wie normale Kohlenhydrate) enthalten, da sie nicht richtig verdaut werden.
  • Auch Eiweiß hat neben dem Sättigungseffekt noch weitere Vorteile. Es hilft Dir zum einen Muskelmasse aufzubauen, welche Dir wiederum ermöglicht mehr Kalorien zu verbrennen, selbst wenn Du gerade bequem auf dem Sofa liegst. Zum anderen kurbelt Eiweiß Deinen Stoffwechsel an, weil Dein Körper allein schon 30 % der Kalorien für die Verdauung verwendet.

Fazit: Insbesondere, wenn Du auf intuitive Weise (also ohne alles abzuwiegen oder die Kalorien zu zählen) abnehmen möchtest, kommst Du nicht drum herum Dich gesünder zu ernähren. Manche Lebensmittel verändern eben Deinen Hormonhaushalt und führen zu Heißhungerattacken, während andere Deinen Stoffwechsel ankurbeln und Dich satt machen.

So gesehen ist ein Kalorienüberschuss auch nicht direkt der Grund für Dein Übergewicht. Das wäre ja in etwa so, als wenn Du eine volle Konzerthalle damit erklären würdest, dass mehr Leute in die Halle eintreten würden als sie verlassen. Der Grund für die volle Konzerthalle ist doch eher, dass ein angesagter Musiker dort auftritt und der Grund für Dein Übergewicht ist doch eher, dass Dein Hormonhaushalt aufgrund von schlechten Ernährungsgewohnheiten oder Umwelteinflüssen so durcheinander gekommen ist, dass Du Dein Sättigungsgefühl verlierst und Dich überisst. 

Übrigens hat nicht nur Deine Ernährung Einfluss auf Deinen Hormonhaushalt, sondern selbst etwas so banales wie Dein Schlaf. Wenn Du nämlich regelmäßig weniger als 7 Stunden pro Nacht schläfst, dann verbrennst Du laut einer Studie nachts bis zu 55 % weniger Fett. Doch nicht nur das: aufgrund des Schlafmangels unterdrückt Dein Körper das Leptin und produziert gleichzeitig mehr Cortisol und Ghrelin, was wiederum dazu führt, dass Du ständig Hunger hast. Jetzt stell Dir das einmal vor: Du hast letzte Nacht schlecht geschlafen und nun hast Du auch noch unglaublich starken Heißhunger. Wie hoch wird wohl die Wahrscheinlichkeit sein, dass Du Dich zusammenreisst und nicht etwas Ungesundes in Dich hineinstopfst?

Eine Diät, die nur auf Willenskraft basiert – also im Prinzip jede Diät, die nur in den Vordergrund stellt, wie viel Du isst und nicht was Du isst – ist mittelfristig immer zum Scheitern verurteilt, weil wir eben so nicht funktionieren.

Was also tun?

Der erste Schritt sollte immer darin bestehen, dass Du die Ursache für Dein Übergewicht herausfindest.
Schlechte Ernährungsgewohnheiten können ein Grund sein, aber auch eine Schilddrüsenunterfunktion, zu wenig Schlaf, viel Stress, Medikamente und sogar Kosmetikartikel können Deinen Hormonhaushalt durcheinander bringen und so Übergewicht verursachen.

Aus diesem Grund verfolgt unser Programm auch ein etwas anderes Konzept als die meisten anderen Abnehmprogramme. Zwar erhältst Du auch bei uns einen Trainings- und Ernährungsplan, allerdings gehen wir noch einen Schritt weiter. Wir möchten nicht, dass Du Dein Leben lang Kalorien zählen oder immer auf einen neuen Ernährungsplan angewiesen sein musst. Darum haben wir unser Programm so konzipiert, dass Du gleich von Anfang an alles lernst, was Du wissen musst, um schnell zu Deinem Idealgewicht zu kommen und es auf Dauer zu halten:
Wir zeigen Dir, wie Du Deine Ernährung so umstellst, dass Du abnehmen kannst ohne dabei hungern oder Kalorien zählen zu müssen. Du erhältst dazu sowohl einen Ernährungsplan mit Kochrezepten nach denen Du Dich richten kannst, als auch einen umfangreichen Leitfaden mit Lebensmitteltabellen (damit Du auch selber Rezepte kreieren kannst) und einen 25-seitigen Restaurant-Guide (damit Du auch jederzeit weißt, was Du unterwegs essen kannst). So bist Du also in der Zukunft nie wieder auf einen Ernährungsplan angewiesen.
Darüber hinaus zeigen wir Dir auch, wie Du Deine Schilddrüse richtig einstellen lässt, Deinen Schlaf verbesserst und Deinen Stress abbauen kannst. Und das Beste: auch Süßes kommt nicht zu kurz. Denn wir haben extra Kochrezepte entwickelt, die Dir ermöglichen ab und zu etwas zu naschen ohne dass Du Deine Abnehmbemühungen dadurch zunichte machst.

Melde Dich jetzt hier an und profitiere auch von unbegrenzter persönlicher Betreuung durch unseres Coaches. Klick hier!

 

Nicht nur eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sind die Grundlage für Deinen Abnehmerfolg, sondern auch die Kontrolle Deiner Hormone. Wie Du vielleicht schon weißt, kommt insbesondere den Hormonen Insulin, Cortisol, Ghrelin und Leptin beim Abnehmen eine Schlüsselrolle zu.

Ein anderes Hormon, das aber mindestens genauso wichtig beim Abnehmen ist, wird dabei häufig übersehen: Vitamin D.

Ein Mangel an Vitamin D steigert unser Hungergefühl und kann unseren Körper dazu veranlassen Fettreserven anzulegen, selbst wenn wir uns im Kaloriendefizit

Was ist Vitamin D?
Vitamin D ist ein Hormon, das vom Körper unter bestimmten Voraussetzungen selbst produziert werden kann und in der Regel nur unzureichend durch die Nahrung aufgenommen werden kann.
Es begünstigt die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung und trägt dadurch im Wesentlichen dazu bei, dass unsere Knochen gesund bleiben. Darüber hinaus ist es an vielen weiteren Prozessen in unserem Körper beteiligt: es wirkt entzündungshemmend, reguliert das Zellwachstum, fördert das Gedächtnis und die Konzentration, wirkt Depressionen entgegen, stärkt das Immunsystem und – was viele nicht wissen: es reguliert unseren Appetit und somit auch unser Körpergewicht.

Warum ist Vitamin D beim Abnehmen so wichtig?
Ein hoher Vitamin D Spiegel signalisiert unserem Körper, dass Sommer ist – eine Zeit, in der wir aufgrund der reichen Nahrungsquellen weniger Fett speichern und weniger Schlaf benötigen.
Produziert unser Körper allerdings nicht ausreichend Vitamin D (was im Winter leider oft der Fall ist), wird unser Sättigungshormon Leptin gehemmt, was dazu führen kann, dass wir ständig hungrig sind. Darüber hinaus konnte in Studien auch ein Zusammenhang zwischen einem Vitamin D Mangel und der Entwicklung einer Insulinresistenz beobachtet werden. Bei einer Insulinresistenz ist unser Körper nicht mehr dazu in der Lage mit größeren Mengen an Kohlenhydraten umzugehen und lagert diese daher in den Fettzellen ein.
Leiden wir an einem Vitamin D Mangel ist es also schwieriger unser Gewicht zu halten, weil wir mehr Hunger haben und unser Körper verstärkt Fett einlagert.Ein Mangel an Vitamin D steigert unser Hungergefühl und kann unseren Körper dazu veranlassen Fettreserven anzulegen, selbst wenn wir uns im Kaloriendefizit

Wie kann ich ein Vitamin D Mangel verhindern?
Damit Dein Körper ausreichend Vitamin D bilden kann, solltest Du Dir angewöhnen mehrmals wöchentlich etwas Zeit in der Sonne zu verbringen. Zwar enthält auch fettiger Fisch wie Hering, Lachs oder Aal reichlich Vitamin D, allerdings müsstest Du diesen schon jeden Tag verzehren um Deinen Vitamin D Bedarf zu decken.
Ein kleines Sonnenbad ist daher der einfachere Weg um genügend Vitamin D zu produzieren und ist auch mit weiteren Vorteilen verbunden wie z.B. einem niedrigeren Blutdruck.
Wichtig: Damit Dein Körper Vitamin D produzieren kann, ist es notwendig, dass Deine Haut möglichst unbedeckt ist. Zudem ist es ratsam keine Sonnencreme zu verwenden, da diese die Vitamin D Produktion hemmen kann. Das bedeutet aber nicht, dass Du niemals Sonnencreme verwenden solltest. Lange Sonnenbäder ohne Sonnencreme oder gar einen Sonnenbrand solltest Du unter allen Umständen vermeiden!
Wenn Du keine Sonnencreme verwenden willst, dann empfiehlt es sich das Sonnenbad auf max. 30 Minuten und drei bis vier Tage pro Woche zu beschränken (wenn Du ein sehr heller Hauttyp bist, können 15 Minuten schon zu lang sein). Es reicht zudem auch aus, wenn nur 20 % Deines Körpers unbedeckt ist (z.B. Gesicht und Arme).
Achte beim Sonnenbaden genau darauf, wie Deine Haut reagiert. Wenn sie rötlich wird, dann solltest Du beim nächsten mal weniger Zeit in der Sonne verbringen. Damit sich Deine Haut an die Sonne gewöhnt, ist es außerdem ratsam schon im Frühling mit dem Sonnen zu beginnen. Fang dann zunächst mit einem fünf-minütigen Sonnenbad an und steigere es mit der Zeit um 5 bis 10 Minuten, so dass Du irgendwann vier mal wöchentlich für 15 bis 30 Minuten in der Sonne bist. Länger als 30 Minuten solltest Du allerdings nicht ungeschützt in der Sonne sein, weil Du Dir sonst einen Sonnenbrand holen könntest und der Körper zudem nach 30 Minuten die Vitamin D Produktion einstellt. Wenn Du ein sehr heller Hauttyp bist oder schnell einen Sonnenbrand kriegst, dann sind fünf Minuten möglicherweise schon genug.

Wenn Du im Urlaub starker Sonnenausstrahlung ausgesetzt bist oder Dich längere Zeit in der Sonne befinden willst, dann bedecke entweder Deinen Körper mit Kleidung oder verwende eine Sonnencreme, die frei von chemischen Zusätzen ist wie z.B. Aloe Vera Sonnencreme.

Um Deine Hautzellen vor Schäden durch die Sonne zu schützen, solltest Du zudem ein bisschen auf Deine Ernährung achten. Insbesondere Lebensmittel, die reich an Antioxidantien sind (wie z.B. Heidelbeeren), verhindern vorzeitige Hautalterung und die Entstehung freier Radikale.

Da in der dunklen Jahreszeit seltener die Sonne scheint bzw. die UV-Strahlung nicht so hoch ist, empfiehlt es sich in den Herbst- und Wintermonaten ein Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Wie viel Vitamin D brauche ich täglich?
Wie viel Vitamin D genau man braucht, ist nicht leicht zu sagen und hängt von verschiedenen Faktoren ab wie z.B. Deinem Alter, Deiner Ernährung, Deinem Hauttyp und der Sonneneinstrahlung.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine täglich Dosis von 20 Mikrogramm bzw. 800 internationalen Einheiten (i.E.). Allerdings ist unser Vitamin D Bedarf möglicherweise höher, da es bei vielen Vitamin D Studien zu Ungenauigkeiten kam.

Erfahrungsgemäß bist Du bei bei einer Dosierung von 1.000 IE Vitamin D3 auf der sicheren Seite, wenn Du dieses in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu Dir nehmen willst. Um ganz sicherzugehen, würde ich Dir aber empfehlen Deinen Vitamin D Spiegel einmal bei einem Arzt feststellen zu lassen.

Da mit der zusätzlichen Aufnahme von Vitamin D3 auch Dein Bedarf an Vitamin K2 steigt, sollte Du am besten eine Ergänzung wählen, die diese beiden Vitamine miteinander kombiniert. Zudem kann Vitamin D am besten in flüssiger Form vom Körper aufgenommen werden.
Ich kann Dir diese Tropfen empfehlen: Hier klicken!
(soweit nicht anders vom Arzt verordnet ein Tropfen pro Tag)

Wie Du jetzt also gelernt hast, spielen beim Abnehmen weitaus mehr Faktoren eine Rolle als nur die Kalorien. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie Dir die Kontrolle Deiner Hormone beim Abnehmen helfen kann und was genau Du tun musst, um gesund abzunehmen und Dein Gewicht anschließend auch zu halten, dann hol Dir jetzt unser perfekt auf den weiblichen Körper abgestimmtes Trainings- & Ernährungsprogramm mit über 300 Rezepten und unbegrenzter persönlicher Betreuung!
Klick hier für mehr Infos!

Wenn Du auch so eine Naschkatze bist wie ich, wirst Du Dich bestimmt schon einmal gefragt haben, ob Schokolade gesund ist und wenn ja, welche Sorten man denn am besten essen sollte.
Deswegen erfährst Du nun in diesem Artikel alles, was Du über Schokolade und Kakao wissen musst.

Welche Schokoladensorten gibt es und welche sollte man essen?

Generell gibt es fünf Arten von Schokolade: Weiße Schokolade, Vollmilchschokolade, Zartbitterschokolade, Halbbitterschokolade sowie Bitterschokolade. Diese Sorten unterscheiden sich nicht nur in ihrem Geschmack, sondern auch in ihren Zutaten. Je heller die Schokolade ist, desto niedriger ist in der Regel auch ihr Kakaoanteil und desto mehr Zucker sowie künstliche Zusatzstoffe enthält sie. Vollmilchschokolade hat darüber hinaus einen sehr hohen Milchpulveranteil, was der Schokolade zwar einen cremigen Geschmack verleiht, diese aber auch zu einem echten Dickmacher macht. 
Beim Kauf von Schokolade solltest Du daher immer mal einen Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerte werfen. Am besten ist Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 70 %. Diese enthält in der Regel sehr wenig Zucker und hat zudem viele gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Ist Schokolade gesund?

Die wichtigste Zutat für die Herstellung von Schokolade wächst auf Bäumen, nämlich Kakaobohnen. Diese werden geerntet, auf natürliche Weise fermentiert und anschließend zu Kakaopulver verarbeitet. In seinem natürlichen Zustand ist Kakao eine echte Superfrucht:

  • Er ist reich an Antioxidantien und beugt so Krebs sowie dem Alterungsprozess vor.
  • Kakao enthält Serotonin sowie Dopamin und sorgt so für gute Laune.
  • Die in Kakao enthaltenen Flavonoide und Polyphenole senken Deinen Blutdruck und reduzieren das Schlaganfallrisiko.
  • Kakao ist reich an Nährstoffen wie z.B. B-Vitaminen, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink und Ballaststoffen.
  • Darüber hinaus enthält Kakao viele gesunde Fettsäuren, die Dein Sättigungsgefühl erhöhen und Deinen Heißhunger stillen können. Zudem senkt er Deinen Blutzuckerspiegel, hilft Dir Stress abzubauen und kurbelt Deinen Stoffwechsel an.

Schokolade bzw. Kakao ist in seiner natürlichen Form also ein sehr gesundes Lebensmittel. Problematisch ist es allerdings, wenn der Kakao stark verarbeitet wird oder ihm auch noch viel Zucker hinzugefügt wird. Dann wirkt er sich nicht nur auf die Figur negativ aus, sondern verliert auch einen Großteil seiner Antioxidantien. 
Achte daher beim Kauf von Schokolade auch auf die Qualität. Gesunde Schokolade ist meist etwas teurer, aber ihren Preis absolut wert.

Woran Du erkennst, ob Schokolade gesund ist – ein kleiner Leitfaden

  1. Kaufe Schokolade, die einen Kakaoanteil von min. 70 %, besser sogar min. 80 % hat. Je höher der Kakao- und Kakaobutteranteil ist, desto weniger Zucker enthält nämlich die Schokolade. Empfehlenswert ist auch insbesondere Schokolade, die die natürlichen Zuckeraustauschstoffe Xylit oder Erythrit enthalten (dazu später mehr).
  2. Wähle eine Schokolade, die mit wenig Zutaten hergestellt wurde. In der Regel enthält Schokolade neben Kakaobohnen, Kakaobutter und Kakaopulver auch Zucker, Emulgatoren sowie Lecithine. Dies ist aber nicht problematisch, sofern die Schokolade einen hohen Kakaoanteil hat und diese Zutaten nicht an erster Stelle stehen. Meide Schokolade, die Vanillin anstatt echter Vanille verwenden. Vanillin ist ein synthetischer Aromastoff, der krebserregend ist und das Erbgut schädigt.
  3. Kaufe Schokolade, die frei ist von Pestiziden (also Bio-Schokolade oder Schokolade mit Kakao aus ärmeren Ländern wie Jamaika, Venezuela oder Madagaskar. Diese können sich zwar eine Bio-Zertifizierung nicht leisten, aber haben eben auch kein Geld für teure Pestizide.)
  4. Kakao gibt es in den Varianten stark entölt und schwach entölt. Der schwach entölte Kakao (auch Edelkakao genannt) ist aus gesundheitlicher Sicht etwas besser, da er nicht so stark verarbeitet wird und einen doppelt so hohen Kakaobutteranteil hat. Er verleiht zudem Smoothies einen sehr leckeren Geschmack.
  5. Meide alkalisierten Kakao. Bei dem sogenannten Dutch Process wird die Kakaomasse mit Chemikalien behandelt, die den bitteren Geschmack aus dem Kakao entfernen soll. In Folge dessen wird allerdings der Anteil der Antioxidantien um bis zu 90 % reduziert. Du solltest daher im Supermarkt einmal nachfragen, ob der Kakao nicht-alkalisiert ist. Zudem ist Kakao mit sonnengetrockneten Kakaobohnen, Kakao mit gerösteten Kakaobohnen vorzuziehen.

Puuh jetzt bin ich aber erleichtert, dass Schokolade gesund ist. Kannst Du denn auch Sorten empfehlen, die meinen Heißhunger stillen?

Na klar! Ich habe den verregneten Sonntag mal genutzt und ein paar zuckerarme Schokoladensorten für Dich recherchiert. Ich habe selber zwar noch nicht alle probiert, aber einige dieser Sorten werden auch von den Mädels, die unser Programm absolvieren, verwendet. Also los geht’s:



Chili-Rohschokolade (85 % Kakaoanteil)

Gesunde Schokolade
Diese Schokolade von lifefood enthält nur natürliche Zutaten und hat einen Kakaoanteil von 85 %. Zwar wird für die Zubereitung auch Agavendicksaft verwendet – der stark fruktosehaltig ist – allerdings nur in sehr geringen Mengen. Auf 100 g gerechnet enthält die Schokolade nur 20 g Kohlenhydrate wovon 11 g Zucker sind (die restlichen Kohlenhydrate sind Ballaststoffe). Ein kleiner Riegel hat also weniger Kohlenhydrate als eine Apfelsine.
 Zudem enthält die Schokolade auch Chili (was den Stoffwechsel ankurbelt) und die Kakaobohnen wurden sonnengetrocknet.
Du kannst sie hier bestellen:
 KLICK

Lindt Excellence 85 % Kakao

Wer nicht so auf Chili steht und lieber eine normale Zartbitterschokolade essen möchtet, dem empfehle ich die Lindt Excellence mit 85 % Kakao und nur 12 g Zucker.
Du kannst sie hier bestellen: 
KLICK

Edelmond Rohe Schokolade mit 92 bis 100 % Kakaoanteil

Eines vorweg: diese Schokolade ist wirklich sehr bitter. Wenn für Dich schon Schokolade mit 80 % Kakaoanteil bitter ist, dann lass lieber die Finger von ihr. Ansonsten findest Du hier eine unglaublich gesunde Schokolade, die reich an Antioxidantien ist und keinen Zucker oder Laktose enthält. 
Verzehrt wird diese Schokolade in kleinen Stücken (ca. 2 g).
Du kannst sie hier bestellen:
Edelmond 100 % Kakao: KLICK
Edelmond 92 % Kakao:
 KLICK

Edelkakao zum backen oder trinken (schwach entölt)
Edelkakao

Der Kakao von Naturata ist nur schwach entölt und enthält 20 bis 22 % Kakaobutter. Er stammt aus der Dominikanischen Republik und hat nicht nur eine Bio- sondern auch eine Fair Trade Zertifizierung. Du kannst den Kakao zum Backen verwenden oder Deinen Smoothies damit auch eine schokoladige Note verpassen.
Hier kannst Du ihn bestellen:
 KLICK

Xucker Edelbitterschokolade (75 % Kakao)

Xucker
Wer gänzlich auf Zucker verzichten will, der sollte sich die Xylit Edelbitterschokolade von Xucker kaufen. Xylitol ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der den Blutzuckerspiegel nur in geringem Maße erhöht und nur zu einer schwachen und verzögerten Insulinausschüttung führt. Darüber hinaus blockiert Xylit Bakterien im Mund und beugt so Karies vor.
Neben Schokolade mit Xylitol vertreibt Xucker auch Produkte mit Erythrit (Markenname Xucker light). Erythrit hat den zusätzlichen Vorteil, dass es nicht verstoffwechselt wird und deswegen kalorienfrei ist.

Hier ein paar Produkte zur Auswahl:
Xucker Xylit Edelbitterschokolade (75 % Kakao):
 KLICK
Xylit Schokodrops: KLICK

Zuckerersatz zum Backen:

Xucker Premium Xylit:
 KLICK
Xucker Light (Erythrit):
 KLICK
Puder-Xucker (Erythrit):
 KLICK

Nun bleibt abschließend nur noch die Frage zu klären

„Macht Schokolade dick?“

Auch, wenn das mal anders in den Medien berichtet wurde, macht Schokolade nicht automatisch schlank.  Genießt Du sie aber in Maßen, ist sie auch kein Dickmacher, sondern eine gute Ergänzung für Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden. 
Insbesondere von Schokolade mit einem Kakaoanteil von über 80 % kannst Du auch beim Abnehmen profitieren. Denn je bitterer die Schokolade ist, desto schneller macht sie auch satt. Wenn Dich also mal der Heißhunger überkommt, gönn Dir einfach ein bis zwei Riegel und schon sollte es Dir besser gehen. Ein weiterer Vorteil von Zartbitterschokolade ist, dass ein Riegel (Achtung ich spreche von Riegeln und nicht von Tafeln!) sogar weniger Zucker enthält als die meisten Obstsorten. 
Also brauchst Du dieses Weihnachten überhaupt kein schlechtes Gewissen haben, wenn Du Dir mal etwas Schokolade gönnst – sofern sie einen hohen Kakaoanteil hat :)

Hungrig geworden?

Hier findest Du ein paar Rezepte für „gesunde“ Süßigkeiten, die Du u.a. mit Zartbitterschokolade oder Kakao zubereiten kannst:

Low Carb Bounty
Schoko Pralinen
Low Carb Brownies
Low Carb Mon Cherie Eiskonfekt
Low Carb Marmorkuchen
Low Carb Proteinriegel

Und alle Infos zu unserem perfekt auf den weiblichen Körper abgestimmten Trainingsprogramm findest Du hier: KLICK

Wenn Du Dich mit gesunder Ernährung beschäftigst, hörst Du früher oder später von sogenannten Superfoods, von Schlankmachern und Lebensmitteln, die Du besser meiden und durch gesündere Alternativen ersetzen solltest. Bis jetzt ist es jedoch noch relativ unbekannt, welche Kräfte in eigentlich alltäglichen Lebensmitteln stecken – besser gesagt, in ihrer Schale. Denn nicht nur bei Äpfeln oder Radieschen lässt sich die äußere Hülle verspeisen. Auch die folgenden Lebensmittel kannst Du mit Schale essen bzw. bieten Dir mehr als nur ihr Fruchtfleisch:

Orangen

Orangenschale

Orangenschalen enthalten hohe Mengen an verschiedenen Vitaminen und anderen Nährstoffen. Der extrem hohe Gehalt an Vitamin C z.B. unterstützt die Eisenaufnahme des Körpers. Außerdem gibt es Spurenelemente wie Kalium und Antioxidantien, die u.a. bei der Bekämpfung von Entzündungen und Krebs, bei Allergien oder einem zu hohen Cholesterinspiegel helfen können. Leider sind Orangenschalen sehr bitter und in großen Mengen teilweise unbekömmlich, so dass sie am besten in kleinen Dosen als Salattoppings oder Brotteigzutaten zu verwenden sind.

Wassermelonen

Wassermelone

Auch bei Wassermelonen ist die Schale nährstoffreicher als das Innere. Der besondere Inhaltsstoff der Rinde ist das Citrullin. Das ist eine Aminosäure, die antioxidativ, also schützend für den Körper, wirkt. Außerdem wird sie umgewandelt in Arginin, das eine wichtige Rolle im Blutkreislauf und im Immunsystem spielt. Da die Rinde aber nicht allzu wohlschmeckend ist, empfiehlt es sich, sie z.B. in Smoothies zu verstecken, sauer einzulegen oder zu kandieren.

Mangos

Mango

 Auch in Mangoschalen finden sich schützende Antioxidantien. Darüber hinaus enthalten sie den nach den Früchten benannten Wirkstoff Mangiferin, der in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. Zudem wurden antientzündliche und tumorbekämpfende Effekte nachgewiesen. Mangos kannst Du einfach roh mit Schale essen oder oder die Schale auch mitkochen.

Bananen

Bananenschale
Bananenschalen sind überraschend nährstoffreich. Neben einem hohen Kaliumanteil glänzen sie besonders mit der Aminosäure Tryptophan, die den Serotoninspiegel hebt und dadurch stimmungsaufhellend wirkt. Das Antioxidans Lutein unterstützt die Augen. Darüber hinaus enthalten Bananenschalen Stoffe, die vor Krebs schützen, das Immunsystem stärken und den Cholesterinspiegel regulieren. Die Schale von sehr reifen Früchten ist dünner und besser bekömmlich. Alternativ kannst du sie auch kochen oder braten, oder zusammen mit dem Fruchtfleisch zu einem Smoothie mixen.
Wichtig: Bananenschalen weisen häufig Rückstände von Pestiziden auf, daher solltest Du die Schale vor dem Verzehr gut reinigen und hinterher auch Deine Hände waschen.

Kiwis


Kiwi mit Schale essen
Die Schale der Kiwifrucht macht keine Ausnahme: Auch sie enthält mehr Vitamine, Nährstoffe und Ballaststoffe als das Fruchtinnere. Besonders der Vitamin-C-Gehalt ist bei Kiwischalen sehr hoch. Prinzipiell kannst du eine Kiwi also einfach in die Hand nehmen und abbeißen. Die Oberfläche erinnert ein wenig an Stachelbeeren. Falls dir das zu haarig ist, kannst du die Schale auch abreiben, bis sie glatter ist.
Wasche auch die Kiwi vor dem Verzehr gründlich ab.

Auberginen


Aubergine mit Schale essen
Die Auberginenschalen enthalten das antioxidative Nasunin, das Alterungsprozesse verlangsamt und krebsvorbeugend wirken kann. Außerdem enthalten sie Chlorogensäure, die ebenfalls antioxidativ sowie immunsteigernd , antidiabetisch und blutdrucksenkend wirkt. Auberginen werden oft mit Schale serviert und können dann einfach komplett verspeist werden.

Ananas


Ananas
Die gesamte Ananas enthält das entzündungshemmende Enzym Bromelain. Wie bei anderen Früchten auch ist der Wirkstoffgehalt im Kern und der Schale der Frucht deutlich höher als im Fruchtfleisch. Diese Bestandteile sollten jedoch nur in kleinen Mengen gegessen werden, da sie für den menschlichen Körper schwer zu verdauen sind. Ideal ist es, kleine Stückchen anzubraten oder in Fruchtsmoothies einzumixen.

Brokkoli

Brokkoli

Bei Brokkoli geht es nicht um die Schale, sondern um die Stängel und Blätter. Diese enthalten viel mehr Nährstoffe als der obere Teil, der üblicherweise gegessen wird. Neben Vitamin C, Eiweißen, Eisen und Kalzium enthalten die Brokkolistängel große Mengen an Vitamin A, das für die Sehkraft elementar ist und das Immunsystem stärkt. Die Stängel schmecken genauso wie die Brokkolikronen – koch sie also einfach mit und iss sie wie gewohnt.

Avocado

Avocado

Auch bei Avocados ist nicht die Schale der wichtigste Teil, sondern der Kern. Die Liste der Vorzüge ist lang: So enthalten Avocadokerne Aminosäuren, die u.a. den Cholesterinspiegel, aber auch die Verdauung sowie die Schilddrüsenfunktion regulieren. Es gibt Inhaltstoffe mit entzündungshemmender und immunstärkender Wirkung, die z.B. bei Erkältungen, aber auch Arthritis helfen können. Lutein und Zeaxanthin schützen das Auge. Auch geht vom Avocadokern eine krebshemmende Wirkung aus. Dazu kommt eine Anregung der Kollagenproduktion, die für eine glatte, gesunde Haut wichtig ist. Der Kern kann kleingeschnitten, geröstet und so im Salat verspeist werden. Es ist aber auch möglich, ihn als Teeaufguss zuzubereiten.

Kartoffeln

Kartoffeln

Auch bei Kartoffeln steckt der Großteil der Nährstoffe in der Schale. Kartoffelschalen haben beispielsweise einen sehr hohen Eisengehalt. Auch weitere Spurenelemente sowie Vitamine finden sich in der Schale. Die Kombination von Eisen und Vitamin C ist besonders vorteilhaft. Die Schalen von jungen Kartoffeln sind dünn, zart und aromatisch und können problemlos verzehrt werden. Dafür bieten sich z.B. Wedges oder klassische Pellkartoffeln, natürlich ungepellt, an.

Du siehst also, dass der vermeintliche Abfall oft das Beste an der Frucht ist. Eines solltest du jedoch immer beachten: Früchten, die mit giftigen Chemikalien gespritzt sein könnten, solltest Du lieber nicht mit Schale essen. Kaufe Dein Obst daher am besten in einem Bioladen und wasche es gründlich, bevor Du es verzehrst.

Dir hat der Artikel gefallen?
Dann könnten Dich vielleicht auch diese Artikel interessieren:
Wie Du mehr Gemüse essen kannst – auch, wenn Du kein Gemüsefan bist

Wie Du mehr Kalorien kannst ohne weniger essen zu müssen

Und wenn Du mehr über unser hocheffektives Trainings- & Ernährungsprogramm speziell für Frauen mit über 300 Rezepten und unbegrenzter persönlicher Betreuung erfahren willst, dann klick hier!

Auch eine abwechslungsreiche Ernährung garantiert häufig noch nicht, dass wir uns wirklich gesund ernähren und unseren Körper mit allen Nährstoffen versorgen, die er braucht. Deswegen stelle ich Dir heute die besten Superfoods zum Abnehmen vor.

Superfoods sind Lebensmittel, die mehr können als andere. Sie sind in der Regel besonders nährstoffreich oder verfügen über besondere Eigenschaften, die unsere Fettverbrennung am Laufen halten und uns zu mehr Gesundheit und Schönheit verhelfen.
 (mehr …)

Wie ich Dir bereits in dem Artikel “Heißhungerattacken stoppen mit diesen 10 Sofortmaßnahmenerzählt habe, steckt hinter jeder Heißhungerattacke eine Botschaft Deines Körpers. In den meisten Fällen ist eine Heißhungerattacke eine Reaktion unseres Körpers darauf, dass wir etwas Falsches gegessen haben. Wenn wir z.B. stark zuckerhaltige Lebensmittel zu uns nehmen, dann steigt unser Blutzuckerspiegel an, was dazuführt, dass unser Körper Insulin ausschüttet, die Fettverbrennung sowie den Muskelaufbau unterbricht und Du ein stärkeres Verlangen bekommst Süßigkeiten zu essen. Greifst Du dann zur Schokolade führt dies nicht dazu, dass Dein Heißhunger befriedigt wird, sondern dass Du nur noch mehr Hunger bekommst.

Aus diesem Grund funktionieren übrigens auch viele Diäten langfristig nicht. Wenn Du nur darauf achtest, wie viele Kalorien Du zu Dir nimmst, aber Deinen Körper nicht mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgst, dann wird Dich Dein Körper irgendwann mit Hilfe einer Heißhungerattacke dazu bringen diesen Nährstoffmangel zu beseitigen. Und wer schon einmal mit einer Heißhungerattacke zu kämpfen hatte, der weiß wie schwer es ist dieser zu widerstehen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt Dir, welche Botschaft Deines Körpers hinter einer Heißhungerattacke steckt und welche Lebensmittel Du essen solltest, damit Dein Körper wieder voll funktionsfähig ist.

Hinter jeder Heißhungerattacke versteckt sich eine Botschaft Deines Körpers. Hier erfährst Du, was Dein Körper Dir damit sagen will und was Du tun kannst. www.mybodyartist.de

Wie Du siehst besteht die einzige Möglichkeit den Teufelskreis, der Dich am Abnehmen hindert, zu durchbrechen darin, Deinen Körper von vornherein mit Lebensmitteln zu versorgen, die ihm gut tun. Diese sind im Wesentlichen natürliche, unverarbeitete Lebensmittel, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind wie z.B. Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Nüsse und Samen. Diese Lebensmittel halten Deinen Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht, machen schnell satt und geben Dir darüber hinaus auch genügend Energie für Dein Training.

Wenn Du mehr darüber erfahren willst, wie Du abnehmen kannst ohne dass Dir eine Heißhungerattacke einen Strich durch die Rechnung macht, dann hol Dir jetzt unser ganzheitliches Trainings- & Ernährungsprogramm. Unsere Rezepte sind so aufgebaut, dass sie Dich mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen und Du nie wieder das Gefühl haben musst, dass Dir irgendetwas fehlt. Keine Sorge, Du musst Dich nicht nur von Salaten oder anderem Grünzeug ernähren wie es bei vielen Diäten der Fall ist. Wir haben extra auch viele süße Rezepte entwickelt, die Dir ermöglichen zu naschen und trotzdem abzunehmen. Melde Dich jetzt an und werde Mitglied unserer riesigen Clean Eating Community. Klicke hier für mehr Infos.

 

Wenn Du willst, dass der Geschmack sowie alle Vitamine und Mineralstoffe Deiner Mahlzeit erhalten bleiben, dann solltest Du unbedingt Dein Essen schonend zubereiten.
Ich werde daher in diesem Artikel speziell auf die gesündesten Garmethoden eingehen, denn auch Lebensmittel mit bester Bio-Qualität sind wertlos, wenn Du sie falsch zubereitest.
Die meisten Lebensmittel werden nämlich erst beim Garen verdaulich und auch das Aroma und der Geruch entwickeln sich erst während des Garvorgangs. Für jedes Nahrungsmittel gibt es eine geeignete Garmethode damit in ihm die meisten Nährstoffe erhalten bleiben. Wenn Du diese anwendest und dazu auch noch ein paar Regeln aus der Kochkunst übernimmst, wirst Du als Ergebnis ein wohlschmeckendes und gesundes Gericht auf Deinem Teller haben.

Welche Zubereitungsmethoden gibt es?
meat-709346_1920-1024x689
Willst Du Dein Essen schonend zubereiten, so zählen Dünsten, Dämpfen, Blanchieren, Pochieren und Vakuumgaren zu den gesündesten Zubereitungsmethoden. Wie Dir vielleicht aufgefallen ist, steht Kochen nicht in dieser Liste. Dies liegt daran, dass beim Kochen die Lebensmittel stark erhitzt werden, was dazuführt, dass ein Großteil der Vitamine verloren geht.
Ich stelle Dir daher gleich ein paar schonendere Methoden vor, mit denen Du Dein Essen genauso leicht zubereiten kannst. Wenn Du dennoch Dein Gemüse kochen möchtest, ist es ratsam nur eine minimale Menge an Wasser zu verwenden. Dadurch wird die Kochzeit verkürzt und ein größerer Verlust an Nährstoffen verhindert. Der Kochvorgang sollte möglichst kurz ausfallen, denn langes kochen im Wasser entzieht den Speisen wichtige Nährstoffe. Das Kochwasser solltest Du danach übrigens nicht wegschütten, denn es ist voll von guten Nährstoffen und kann prima für Saucen oder Fonds verwendet werden, um zusätzlichen aromatischen Geschmack zu erzielen.

Wie gesagt, wenn Du Dein Essen schonend zubereiten möchtest, dann solltest Du lieber eine der oben genannten Methoden wählen. Die gesündeste, schonendste und schmackhafteste Zubereitungsmethode ist:

Dämpfen
sieve-504181_1920-1024x689
Um Dein Essen zu dämpfen benötigst Du einen Topf mit Siebeinsatz. Du gibst dann ganz wenig Flüssigkeit (Wasser, Wein oder Brühe) in den Topf und legst die Lebensmittel in das Sieb. Anschließend verschließt Du den Topf mit einem Deckel und wartest darauf, dass die Flüssigkeit siedet. Dann schaltest Du die Temperatur herunter und der dadurch aufsteigende Dampf gart die Lebensmittel schonend und schnell. Dies ist eine alte chinesische Zubereitungsart, die noch heute in den speziellen Bambuskörbchen angewandt wird. Wenn Du es Dir aber noch einfacher machen willst, dann kannst Du Dir auch einfach einen Dampfgarer kaufen. Leider sind die meisten Dampfgarer aus Plastik und enthalten dadurch das krebserregende BPA. Nach langer Recherche habe ich hier aber einen BPA freien Dampfgarer gefunden, der in vielen Internetforen positiv bewertet wird – den Braun FS 5100 Dampfgarer. Das Tolle an diesem Dampfgarer ist, dass Du in den Körbchen gleich mehrere Mahlzeiten gleichzeitig zubereiten kannst und dass es auch nur 45 Sekunden dauert bis der Dampf erzeugt wird. Du kannst in dem Dampfgarer Gemüse aller Art zubereiten und auch Fleisch sowie Fisch werden darin schön zart und saftig. Und das Wichtigste: Geschmack, Farbe und Vitamine der Lebensmittel bleiben erhalten.

Dünsten
Eine weitere Methode mit der Du Dein Essen schonend zubereiten kannst, ist das Dünsten. Besonders gut geeignet ist Gemüse für diese Garmethode. Erhitze dazu einfach ganz wenig Flüssigkeit und Fett (am besten Kokos- oder Olivenöl) in einem Topf, gib dann das Gargut dazu und lass alles mit geschlossenem Deckel bei niedriger Temperatur garen. Optimal zubereitet ist es, wenn das Gemüse noch bissfest ist. Aus dem Sud wiederum lässt sich herrlich eine geschmackvolle Soße bereiten und so landen alle Nährstoffe vom Topf auf dem Teller. Neben Gemüse eignet sich  auch Fleisch, Fisch oder Obst zum Dünsten.

Sous-vide-Garen (Vakuumgaren)
Eine besonders schonende Form der Zubereitung ist auch das Sous-vide-Garen (auch Vakuumgaren genannt). Dabei schweißt Du Gemüse, Fleisch oder Fisch in einen BPA-freien Kunststoffbeutel ein und gibst diesen in ein Wasserbad. Die Garzeit und Temperatur hängt davon ab, welches Lebensmittel Du zubereiten willst und wie voluminös es ist.
Hier ein paar Beispiele:
2 cm Rindersteak (medium rare) = 45-60 Minuten bei 55 bis 60°C
3 cm Rindersteak (medium rare) = 80-100 Minuten bei 55 bis 60°C
4 cm Rindersteak (medium rare) = 125-150 Minuten bei 55 bis 60°C
2 cm Geflügel = 40 Minuten bei 63 bis 65°C
3 cm Geflügel = 75 Minuten bei 63 bis 65°C
2 cm Fisch = 20 Minuten bei 42 bis 50°C
Spargel = 25-35 Minuten bei 85 °C
Fenchel = 40-60 Minuten bei 85°C
Karotten = 45 Minuten bei 85°C
Grüne Bohnen =120 Minuten bei 85°C
Kartoffeln = 50 Minuten bei 85°C
Zwiebeln = 30 Minuten bei 85°C
Pilze = 15 Minuten bei 85°C

Das Sous-vide-Garen wird besonders gerne von Gourmetköchen angewendet, da es eine hervorragende Geschmacksentfaltung ermöglicht und die Vitamine beim Garen erhalten bleiben.

Blanchieren
Blanchieren eignet sich besonders für Gemüsesorten mit einer kurzen Garzeit wie z.B. Kohl, Mangold, Spinat oder Brokkoli. Dabei wird das Gemüse zunächst für ca. 2 Minuten in leicht gesalzenes, kochendes Wasser gegeben und anschließend mit Eiswasser abgeschreckt. Vorteile dieser Methode: die Farbe und der Nährstoffgehalt des Gemüses bleibt erhalten, das Gemüse verliert seine blähende Wirkung und bleibt zudem länger im Tiefkühlfach haltbar.

Schmoren
Eine Kombination aus Braten und Dünsten ist das Schmoren. Dies ist allerdings nur einigermaßen nährstoffschonend. In der Anbratphase wird bei 160 – 200 Grad gebräunt, dann wird etwas Wasser oder die gewünschte Flüssigkeit dazugegeben und die Schmorphase beginnt. Bei etwa 100 Grad gart zum Beispiel festes, bindegewebsreiches Fleisch, gefüllte Paprika, gefüllte Auberginen oder Kohl.

Grillen

Grillen ist eine der beliebtesten, nicht aber der gesündesten Garmethoden (siehe dazu auch meinen Artikel “Gesund grillen und Krebsgefahr minimieren”). Wenn es einigermaßen gesund sein soll, ist ein Elektrogrill besser geeignet als ein Holzkohlengrill. Gut gewürztes oder mariniertes Grillgut legt man am besten in eine Grillschale, damit kein Fett in die Glut tropft. Wenn darauf geachtet wird, dass sich eine schöne Kruste bildet, bleiben Aroma, Saft und Nährstoffe weitest gehend erhalten. Mageres Fleisch, Fisch und auch Gemüse werden köstlich. Nicht geeignet für den Grill sind Wiener Würstchen, Gepökeltes Fleisch oder Schinken.
Grillen ist allerdings nicht ganz ungefährlich, weil sich Krebs erregende Stoffe bilden können. Tropft Saft oder Fett aus dem Grillgut in die Glut entsteht ein bläulicher Rauch. Dieser Rauch enthält krebserregende Stoffe, die sich auf dem Grillgut absetzen und mitverzehrt werden.

Pochieren
Pochieren ist eine beliebte Methode, um Eier zu zu bereiten. Aber auch Gemüse, Fleisch, Geflügel oder sogar Süßspeisen sind dafür gut geeignet. Bringe dazu etwas Wasser in einem Topf zum Kochen und lass dann das Wasser auf 75 bis 98°C abkühlen. Gib dann die Lebensmittel in die Brühe und pochiere sie für ca. 3 bis 5 Minuten bei niedrigster Hitze.
Wie beim Dampfgaren bleiben auch bei dieser Kochmethode die Nährstoffe sehr gut erhalten. Doch die beste Methode mit der Du Dein Essen schonend zubereiten kannst, ist “roh essen”.

Warum Rohkost?
Rohkost
Wenn wir Gemüse erhitzen dann führt es nicht nur dazu, dass ein Großteil der Vitamine und Mineralstoffe verloren geht, sondern wir machen es dadurch auch unserem Körper schwer die Nahrung zu verdauen. Dann bringt es am Ende auch nichts, wenn Du Unmengen an Bio-Gemüse isst – Dein Körper kann die darin enthaltenen Nährstoffe nicht aufnehmen, wenn Du das Gemüse zu stark erhitzt.
Ich empfehle Dir daher, dass Du einen Teil Deines Gemüse roh isst. Dies ist einfacher als Du denkst. Du kannst Dir z.B. einen Salat zubereiten oder jegliche Gemüsesorten zu einem Gemüse-Smoothie verarbeiten. Ich musste als Kind selber immer dazu gezwungen werden Gemüse zu essen und hab auch heute noch eine Abneigung gegen manche Gemüsesorten. Da ich meine Gesundheit aber nicht vernachlässigen wollte, habe ich nach Wegen gesucht, wie ich trotzdem genug Gemüse essen kann. Dabei habe ich herausgefunden, dass besonders das Entsaften von Gemüse oder das Zubereiten von Smoothies eine bequeme Art ist, um mehr Gemüse zu essen. Wenn man nämlich das Gemüse entsaftet oder mit etwas Obst mixt, schmeckt man das Gemüse gar nicht mehr heraus. Wer über keinen Mixer verfügt oder einfach kein Geld hat, um jedesmal so viel Gemüse zu kaufen, der findet im Internet auch viele Green-Smoothie-Pulver wie z.B. Athletic Greens. Diese werden meist aus kaltgeschredderten Gemüse zu einem Pulver verarbeitet, was garantiert, dass alle Vitamine- und Mineralstoffe erhalten bleiben. So kannst Du im Prinzip schon mit einem Shake pro Tag Deinen Körper mit den wichtigsten Nährstoffen versorgen. Athletic Greens enthält zudem auch Pro- und Präbiotika, was für Menschen von Vorteil sein kann, die unter einer schlechten Verdauung leiden oder rohes Gemüse nicht so gut vertragen.)

Fermentiertes Gemüse für eine gesunde Darmflora
Fermentiertes Gemüse
Unabhängig davon, ob Du unter Verdauungsproblemen leidest oder nicht, solltest Du Deinem Darm besondere Aufmerksamkeit schenken. Der Darm ist eines unserer wichtigsten Organe, denn seine Hauptaufgabe besteht darin, unser Essen zu verdauen und die darin enthaltenen Nährstoffe richtig zu verwerten. Kann der Darm unser Essen nicht richtig verarbeiten, kann dies nicht nur zu Verdauungsproblemen führen, sondern auch zu Übergewicht und Depressionen. Um Deine Darmflora intakt zu halten, solltest Du daher neben rohem bzw. leicht gegarten Gemüse auch regelmäßig pro- und präbiotische Lebensmittel zu Dir nehmen. (Probiotische Lebensmittel sind z.B. Sauerkraut, Kefir, Joghurt und Käse. Präbiotika findest Du u.a. in Zwiebeln und Knoblauch vor.) Besonders gut tun Deiner Darmflora fermentierte Speisen.
Fermentation ist eine Zubereitungsmethode bei der das Gemüse mit Hilfe von Enzymen und Mikroorganismen zu einem probiotischen Lebensmittel umgewandelt wird, das Deine Darmflora harmonisiert. Leider ist heutzutage fermentiertes Gemüse kaum noch im Handel vorzufinden und selbst Sauerkraut ist meist so stark pasteurisiert, dass es kaum noch nützliche Nährstoffe enthält. Wenn Dir daher etwas an Deiner Darmgesundheit liegt, solltest Du ab und zu Dein Gemüse auch selber fermentieren. Das funktioniert wie folgt:
Hobel Dein Gemüse (z.B. Sauerkraut, Karotten, Rote Bete, Rüben , Knoblauch, Zwiebeln oder Kohl) so fein wie möglich. Füge dann etwas Salz oder Meeresgemüse (wie zum Beispiel Salat des Meeres oder Dulse Algen) sowie Wacholderbeeren oder Kümmel hinzu. Rühre alles 10 Minuten lang um, damit sich eine Lake bilden kann. Gib das Gemüse dann in ein Konservenglas und verschließe es so gut, dass keine Luft an das Gemüse kommen kann. Nun ist die Fermentation in Gang gesetzt und die nützlichen Bakterien vermehren sich, denn Zucker und Stärke im Gemüse wandeln sich nach und nach in Milchsäure um. Das Ganze dauert 7-8 Tage, dann kannst Du das Gemüse in Gläser füllen und im Kühlschrank bis zu 6 Monate lang aufbewahren.

Ich hoffe, Du hast jetzt einen kleinen Einblick bekommen, wie Du Dein Essen schonend zubereiten kannst und wünsche Dir weiterhin noch viel Spaß auf meinem Blog.

Übrigens: Alle Infos zu unserem Bikinibodyprogramm mit über 300 Rezepten und unbegrenzter persönlicher Betreuung findest Du hier!

Gerade zu Beginn einer Ernährungsumstellung sind Heißhungerattacken das größte Hindernis für unseren Abnehm-Erfolg. Um Deine Gelüste nach süßen oder fettigen Speisen in die richtige Bahnen zu lenken, ist es zunächst einmal wichtig zu verstehen, wie Heißhunger überhaupt entsteht. Denn erst wenn wir die Ursachen kennen, können wir wirksame Strategien gegen den Heißhunger entwickeln. Im Verlauf dieses Artikels werde ich Dir eine kleine Checkliste vorstellen, mit deren Hilfe Du sofort den Grund für Deine Heißhungerattacken herausfinden kannst. Des Weiteren gebe ich Dir auch 10 Sofortmaßnahmen mit an die Hand, mit denen Du umgehend Deinen Heißhunger stoppen kannst.
Im zweiten Teil dieses Artikels stelle ich Dir zwei  Ernährungsweise vor, die Dir gestatten an bestimmten Tagen von Deinem regulären Ernährungsplan abzuweichen. Du darfst dann essen, was Du willst ohne Dir über Deine Kilos sorgen machen zu müssen. Mit diesen Methoden wird es Dir nicht nur leichter fallen, Deine Ernährungsumstellung durchzuhalten, sondern Du kannst sogar noch mehr Muskeln aufbauen und die Fettverbrennung dauerhaft aufrecht erhalten.

Ok.. bist Du bereit? Gut, dann erfährst Du jetzt wie Du Deinen Heißhunger stoppen kannst!

Der Zucker-Teufelskreis
Hier erfährst Du, warum Du bei einer Diät ständig hungrig bist und mit welchen Tricks Du Deinen Heißhunger stoppen kannst.


Wie Du vielleicht schon mal gehört hast, machen nicht fetthaltige Lebensmittel dick, sondern bestimmte Kohlenhydrate. Insbesondere zuckerhaltige Lebensmittel und Getreideprodukte (z.B. Nudeln, Brot, Gebäck, usw.) lassen unseren Blutzuckerspiegel schnell ansteigen, verursachen Fettpölsterchen und fördern den Heißhunger. Solange wir diese „ungesunden“ Kohlenhydrate nicht durch gesunde Alternativen ersetzen, können wir den Kreislauf des Heißhungers nicht durchbrechen und werden auch immer mit unserem Übergewicht zu kämpfen haben. Aus diesem Grund funktionieren übrigens auch viele Diäten nicht, die nur auf einer Reduzierung der Kalorienzufuhr basieren. Beim Abnehmen spielt nämlich nicht die Menge der Kalorien eine Rolle, sondern die Qualität. Bemüh Dich deshalb darum, Deinem Körper nur hochwertige Lebensmittel zuzuführen. Ersetze zum Beispiel Süßigkeiten durch Obst und Getreideprodukte durch eine Extraportion Gemüse oder einen Salat.

Entzugserscheinungen von der Droge „Zucker“

Doch auch, wenn Du Deine Ernährung schon umgestellt hast, kann es passieren, dass Du starke Heißhungerattacken erlebst. Keine Sorge, das ist vollkommen normal. Dein Körper befindet sich schließlich auf „Entzug“ vom Zucker. 
In einer Studie mit Mäusen haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Verzehr von Zucker dieselben Gehirnareale aktiviert wie der Konsum von Heroin. Ist es Dir auch schon einmal passiert, dass Du nur ein kleines Stückchen Schokolade essen wolltest und dann am Ende doch die ganze Tafel gegessen hast? Dann weißt Du ja wie süchtig Zucker machen kann und verstehst vielleicht auch warum Dein Körper in der Entgiftungsphase  mit Heißhungerattacken reagiert. Wichtig ist, dass Du in dieser Umgewöhnungszeit nicht einfach aufgibst. Sobald sich Dein Körper an Deine neue Ernährung gewöhnt hat, verschwinden diese Heißhungerattacken ganz von alleine. Wenn Du dann irgendwann noch einmal Süßigkeiten oder Getreideprodukte isst, wirst Du wahrscheinlich feststellen, dass Du Dich ohne sie besser fühlst.

Wir halten bis hierhin fest:

  1. Du kannst Deinen Heißhunger stoppen, wenn Du zuckerhaltige Lebensmittel durch fruchtzuckerarmes Obst oder Gemüse ersetzt.
  2. Zucker ist eine Droge, die bei Entzug zu Heißhungerattacken führt.

Auch eine zu strenge Low Carb Diät kann zu Heißhungerattacken führen

Neben dem Verzehr von zu vielen Kohlenhydraten kann aber auch der Verzehr von zu wenigen Kohlenhydraten zu Heißhungerattacken führen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Du einfach Mahlzeiten auslässt oder Deine Ernährung nicht auf Deinen Stoffwechseltyp abgestimmt hast. Dein Stoffwechseltyp gibt an, in welchem Verhältnis Du Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett zu Dir nehmen solltest.

Es gibt drei Stoffwechseltypen:

  • Der Eiweißtyp benötigt überwiegend Eiweiß und Fett und nur wenige Kohlenhydrate.
  • Der Kohlenhydrattyp benötigt überwiegend Kohlenhydrate.
  • Der Mischtyp benötigt Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett ungefähr zu gleichen Teilen.

Für Deine Gesundheit und Deine Fettverbrennung ist es am besten, wenn Du Deine Ernährung auf Deinen Stoffwechseltyp abstimmst. Dies ist auch besonders wichtig für diejenigen, die sich Low Carb (kohlenhydratarm) ernähren möchten. In Internetforen lese ich in letzter Zeit häufiger, dass viele Leute ihre Kohlenhydratzufuhr auf 30 g pro Tag beschränken wollen. Dies ist ziemlich unsinnig – von allen Dingen, wenn Du ein Kohlenhydrat- oder Mischtyp bist. Wie bereits erwähnt, kommt es beim Abnehmen nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität des Essens an. Das heißt Du kannst Dich auch kohlenhydratreicher ernähren, selbst wenn Du auf Getreideprodukte und Zucker verzichtest und stattdessen viel Obst und Gemüse isst. Lass Dich also nicht von Leuten beirren, die nur noch 30 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich nehmen. Generell kannst Du bis zu 150 g Kohlenhydrate pro Tag essen – wenn Du Sport machst sogar bis zu 200 g – ohne dass es große Auswirkungen auf Deine Fettverbrennung hat.
Wenn Du genau wissen willst, welche Ernährungsform für Dich am besten geeignet ist, dann kann ich Dir mein Abnehmprogramm Mission Traumbody ans Herz legen. Dort kannst Du u.a. Deinen Stoffwechseltyp bestimmen lassen und so herausfinden, welche Lebensmittel in welchem Maße für Deinen Körper geeignet sind.

Checkliste Heißhunger

Wie Du jetzt vielleicht merkst, geht es bei einer Ernährungsumstellung auch sehr stark darum, sich bewusst zu machen, wie man sich ernährt. Der Heißhunger ist nur ein Zeichen, das uns unser Körper sendet, um uns auf etwas aufmerksam zu machen.
Wenn Dich das nächste mal der Heißhunger überkommt, versuche die Ursache dafür zu finden:

✗    Hast Du getreide- oder zuckerhaltige Lebensmittel gegessen?
✗    Hast Du irgendwelche Lebensmittel zu Dir genommen, die Du nicht gut verträgst (z.B. Milchprodukte)?
✗    Hast Du weniger als vier Mahlzeiten pro Tag gegessen?
✗    Hast Du mehr als drei bis vier Stunden bis zu Deiner nächsten Mahlzeit vergehen lassen?
✗    Hast Du eine Mahlzeit ausgelassen?
✗    Hast Du zu wenig gegessen?
✗    Hast Du zu wenig getrunken?
✗    Hast Du weniger als 25 g Eiweiß bei den Mahlzeiten zu Dir genommen?
✗    Hast Du das für Deinen Stoffwechseltyp geeignete Verhältnis von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten nicht beachtet?
✗    Hast Du Kaffee getrunken?
✗    Hast Du Kummer, bist Du frustriert oder gestresst?

Um weitere Heißhungerattacke zu verhindern, ist es sinnvoll, die Ursachen dafür in einem Tagebuch festzuhalten. Wenn der Grund für Deinen Heißhunger auf Stress oder Deine Stimmung zurückzuführen ist, dann gehe genauso vor. Frage Dich, was Dich stresst oder welche Gedanken bestimmte Gefühle in Dir auslösen. Gehe Deine Probleme aktiv an und versuche es auch einmal mit Entspannungstechniken wie z.B. Meditation. Häufige Stimmungsschwankungen können zudem auf Magen-Darm-Probleme zurückzuführen sein. Berücksichtige deshalb unbedingt auch probiotische Lebensmittel wie Kefir oder Kombucha in Deinem Ernährungsplan. Als natürliches, probiotisches Nahrungsergänzungsmittel eignet sich zudem Jarro-Dophilus-Kapseln gut. (erhältlich hier)

10 Sofortmaßnahmen, die umgehend Deinen Heißhunger stoppen

Ok.. Du hast jetzt gelernt, wie Heißhungerattacken zustande kommen und wie Du sie verhindern kannst. Was aber kannst Du in dem Moment tun, wenn Dich eine Heißhungerattacke überwältigt?

#1 Ablenken
Sobald Du die ersten Anzeichen von Heißhunger verspürst, unternimm etwas, um Dich abzulenken. Lege Dich eine Viertelstunde schlafen, telefoniere mit jemanden, gehe etwas spazieren oder räume Deine Wohnung auf.

#2 Akkupressur

Zwischen Deiner Nase und Deiner Oberlippe befindet sich ein Akkupressurpunkt. Drücke 30 Sekunden lang auf diesen Punkt und wiederhole die Prozedur bis der Hunger nachlässt.

#3 Kaugummi kauen
Der Geschmack von Minze hilft vielen, um den Heißhunger zu vertreiben.

#4 Vanille-Schote riechen

Das Aroma der Vanille-Schote setzt im Gehirn Glücksgefühle frei und vertreibt dadurch den Heißhunger.

#5 Rotwein
Im Laufe unseres Lebens gewöhnen sich viele Menschen an sich mit Süßigkeiten für etwas zu belohnen. Finde andere Wege der Belohnung wie z.B. ein warmes Bad oder gönn Dir ein Glas trockenen Rotwein.

#6 Zusätzliche Mahlzeit
Mach Dir eine aus Gemüse und Eiweiß bestehende Mahlzeit.

#7 Mandeln
Mandeln oder Mandelmus bekämpfen sehr gut den Heißhunger auf Schokolade, der häufig auf ein Magnesiummangel zurückzuführen ist.

#8 Süße Alternativen
Iss etwas Obst oder ein paar Stückchen dunkle Schokolade mit einem Kakaoanteil von mindestens 70 %.

#9 L-Glutamin
Ein Nahrungsergänzungsmittel mit der Aminosäure L-Glutamin ist das beste Mittel, um Heißhungerattacken sofort zu stoppen. Zudem fördert es den Muskelaufbau. Zur Vorbeugung von Heißhunger, nimm täglich eine 500 mg Kapsel zwischen Deinen Mahlzeiten zu Dir. In akuten Fällen kannst Du auch eine Kapsel zerbeissen und unter Deiner Zunge auflösen. Dadurch gelangt die Aminosäure innerhalb von drei Minuten in Dein Gehirn und der Heißhunger lässt nach. L-Glutamin kannst Du hier erwerben.

#10 Zimt
Sollte es schon zu spät gewesen sein und Du hast dem Heißhunger nachgegeben, streue einen Teelöffel Zimt in Dein Essen oder ein Getränk. Zimt senkt den Blutzuckerspiegel und kann dadurch die Folgen Deiner Fressattacke etwas abschwächen.

Soo.. Du weißt nun also wie Heißhungerattacken zustande kommen, wie man sie von vornherein verhindert und wie Du im Notfall den Heißhunger stoppen kannst. Eine gesunde Ernährung ist die Voraussetzung für Deinen Abnehm-Erfolg. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass es letztendlich unmöglich ist, sich immer zu 100 % gesund zu ernähren. Niemand möchte für immer auf Süßigkeiten oder Getreideprodukte verzichten. Für immer auf mein Lieblingsgericht Lasagne verzichten zu müssen, wäre der blanke Horror für mich. Dies ist aber auch gar nicht notwendig. Im zweiten Teil des Artikels werde ich Dir deshalb noch zwei Methoden vorstellen, die Dir gestatten in bestimmten Phasen auch stark von Deinem Ernährungsplan abzuweichen.
Hier geht es zur Fortsetzung: Abnehmen ohne auf Süßes zu verzichten
und hier findest Du eine tolle Übersicht über die möglichen Gründe Deiner Heißhungerattacke: Das steckt hinter Deiner Heißhungerattacke

Grüne Bananen sind nicht nur kohlenhydratarm, sondern enthalten auch sogenannte Resistente Stärke. Dies ist eine Sonderform der Stärke, die hauptsächlich in grünen Bananen und abgekühlten Kartoffeln enthalten ist. Im Gegensatz zu leicht verdaulicher Stärke (wie sie z.B. in Getreideprodukten enthalten ist), kann sie uns das Abnehmen erleichtern, da sie unseren Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt, kalorienarmer ist und uns zudem schneller satt macht.

Grüne Bananen sind nicht nur kohlenhydratarm, sondern enthalten auch sogenannte Resistente Stärke. Dies ist eine Sonderform der Stärke, die...

Wenn Du auch von den positiven Effekten der resistenten Stärke profitieren willst, dann brauchst Du also nur täglich eine große, grüne Banane essen. Auch kalte Kartoffeln oder andere nach dem Kochen abgekühlte Getreideprodukte sind wunderbar geeignet.
Und wer es ganz bequem mag, der gibt einfach 1 bis 2 EL Kartoffelstärke in seinen Smoothie. Diese ist geschmacksneutral und auch wesentlich günstiger als Bananen oder Kartoffeln.
Hier kannst Du Kartoffelstärke kaufen: https://amzn.to/1v9fgwg

Wenn es ums Abnehmen geht, dann glauben viele Menschen immer noch, dass „Kalorien zählen sowie weniger essen und mehr Sport treiben“ das Rezept für die Traumfigur ist. Wenn man einfach nur darauf achtet, weniger Kalorien zu sich zu nehmen, dann purzeln die Pfunde von alleine – sogar wenn man Kohlenhydrate in Form von Nudeln oder Schokolade isst – damit werben im Moment sogar einige Anbieter von Abnehmprogrammen. Doch ist das wirklich so?
Bevor ich Dir darauf eine Antwort gebe, möchte ich Dir kurz meine Kundin Anna vorstellen.

Anna ist eine junge Frau, die sehr ehrgeizig ihren beruflichen Zielen nachgeht, dabei aber in letzter Zeit ihre Gesundheit etwas vernachlässigt hat. Da sie oft von Termin zu Termin hetzen musste, blieb ihr meist wenig Zeit etwas Gesundes zu kochen. Häufig bestand ihr Mittagessen daher aus einem Döner, einer Pizza oder Nudeln to Go. Als sie nach ein paar Monaten beim Blick in den Spiegel feststellt, dass sie rund um die Hüften ein paar Kilos zu genommen hat, stellt sich bei ihr eine große Unzufriedenheit ein und beschließt abzunehmen. Im Internet hat sie gelesen, dass man seine Kalorien zählen sollte, wenn man abnehmen will. Sie ermittelt also mit Hilfe einer Formel ihren täglichen Kalorienbedarf und versucht nun pro Tag 10 % bis 20 % weniger Kalorien zu sich nehmen.

Und hier geht es auch schon los mit der Problematik…

Es ist nahezu unmöglich seinen Kalorienbedarf genau zu berechnen!

„Moment mal es gibt doch im Internet diese PAL-Kalorienzähler..“ wirst Du jetzt vielleicht sagen. Es stimmt, es gibt viele Internetseiten und Apps mit denen Du Deine Kalorien zählen kannst, aber können sie Deinen Tagesbedarf auch wirklich genau berechnen? Die meisten Kalorienzähler berechnen Deinen Kalorienbedarf anhand Deiner Körpergröße, Deines Alters und Gewichts sowie Deiner sportliche Aktivität.
Was ist aber mit Geschlechtsunterschieden, Trainings- und Ruhephasen, dem aktuellen Stresslevel und der Schlafqualität? Um einen genauen Wert zu erhalten, an den man sich dann während seiner Ernährungsumstellung halten kann, müssten diese Parameter unbedingt mitberücksichtigt werden.
Doch selbst wenn es Dir gelingen sollte Deinen Tagesbedarf genau richtig zu schätzen, stellt sich immer noch die Frage, ob Du Dir sicher sein kannst, dass die Kalorienangaben auf den Etiketten stimmen. Denn auch wenn Dir Deine Lebensmitteltabelle sagt, dass Dein Obst 100 Kalorien hat, so muss diese Angabe nicht stimmen. Die Anzahl der Kalorien von Obst und Gemüse wird nämlich nicht nur durch die Nährstoffe bestimmt, sondern auch durch die Anzahl der Sonnen- und Regentage, den Erntezeitpunkt sowie durch die Lagerung und Verarbeitung. Dadurch kann sich die Kalorienanzahl eines Lebensmittels von Jahr zu Jahr unterscheiden.
Nun stell Dir einmal vor, Du hast eine Fehlerquote von 10 % bei Deinen Lebensmitteln und hast darüber hinaus auch noch Deinen täglichen Kalorienbedarf etwas zu hoch eingeschätzt. Da kannst Du Dir noch so viel Mühe mit Kalorien zählen gegeben haben.. nach dieser Theorie wird sich auf der Waage nach unten hin einfach nichts tun.

So ging es auch Anna. Sie hat jedes Lebensmittel genau abgewogen und in ihre Kalorienzähler App eingegeben. Essen gehen wurde für sie fast unmöglich, weil sie dort ja nicht wusste wie das Essen zubereitet wurde und wie viel Kalorien es enthält. Doch trotz des ganzen Aufwands hatte sich nach 4 Wochen auf ihrer Waage nichts getan. Ganz im Gegenteil, sie hatte sogar ein halbes Kilo zugenommen..

Kalorie ist nicht gleich Kalorie

Anna ist mittlerweile echt verzweifelt und versucht es jetzt mit einer fettarmen Diät, die sie in einer Zeitschrift gelesen hat. Doch ob ihr das helfen wird?Selbst wenn es uns gelingen sollte mit Hilfe eines teueren Kaloriezählers wie z.B. SenseWear (kostet ca. 1.000 €) unseren Tagesbedarf genau zu bestimmen, so ist dies noch kein Freifahrtschein dafür, dass man essen darf, was man will, solange die Kalorienbilanz negativ bleibt.

10368199_656669281080024_7521055986383374046_n

Unser Körper behandelt nämlich nicht alle Kalorien auf die gleiche Weise. Es gilt daher zwischen guten und schlechten Kalorien zu unterscheiden. Hochwertige (gute) Kalorien sind in Lebensmitteln wie z.B. Brokkoli, Kohl, Blattsalaten, Avocados, Nüssen, Hühnchen, Eiern und Fleisch von Weiderindern zu finden. Diese sind sehr nährstoffreich, sättigen Dich schnell, regulieren Deinen Blutzuckerspiegel und stimulieren darüber hinaus die Freisetzung von Hormonen, die für die Fettverbrennung zuständig sind. Anders sieht es bei zuckerhaltigen sowie verarbeiteten Lebensmitteln wie z.B. Getreideprodukten aus. Diese sind meist sehr nährstoffarm, lassen Deinen Blutzuckerspiegel in die Höhe schellen, führen dazu, dass Du schnell wieder hungrig wirst und veranlassen Deinen Körper dazu Fett einzulagern. Es macht daher einen großen Unterschied, ob Du Fleisch mit viel Gemüse und gesunden Fetten isst oder eine Portion Spaghetti Bolognese – auch wenn die Kalorienanzahl der beiden Gerichte identisch ist.

Unterschiedliche Verwertung von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten

Proteine, Fette und Kohlenhydrate sind wichtig für unseren Körper, werden aber unterschiedlich in Energie umgewandelt und unterscheiden sich gravierend in ihren Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt.

Eiweiß
Unser Körper braucht Eiweiß, um Muskeln aufzubauen. Muskeln sind sehr wichtig, denn je mehr Muskeln wir haben, desto mehr Fett verbrennt unser Körper auch wenn wir gerade nichts tun. Wir sollten daher immer darauf achten, unseren Körper ausreichend mit Eiweiß zu versorgen. Ein weiterer Vorteil von Eiweiß ist, dass es schnell sättigt und wir dadurch automatisch weniger essen. Kalorien zählen ist dann gar nicht mehr nötig.

Fette
Fette haben leider in der öffentlichen Wahrnehmung einen schlechten Ruf und werden daher von vielen Abnehmwilligen gemieden. Dies ist aber ein großer Fehler, denn Fette sind wichtige Grundstoffe für unseren Körper. Sie geben uns Energie, fungieren als Lösungsmittel, damit der Körper Vitamine aufnehmen kann und bilden ein Schutzpolster für die inneren Organe. Auch hier gilt es zwischen „guten“ und „schlechten“ Fetten unterscheiden. Gesunde Fette, die in Fleisch, Fisch, Eiern, Avocados, Nüssen sowie Kokos- und Olivenöl enthalten sind, sollten aber in keinem Ernährungsplan fehlen.

Kohlenhydrate
Anders als Proteine und Fette übernehmen Kohlenhydrate keine überlebenswichtigen Funktionen für den Körper. Zwar sollte man nicht komplett ohne Kohlenhydrate leben, da sie u.a. unser Gehirn mit Energie versorgen – wenn es ums Abnehmen geht, kann aber der Konsum von zu vielen Kohlenhydraten hinderlich sein.
Kohlenhydrate werden im Darm zu Einfachzuckern umgewandelt, gelangen dadurch in den Blutkreislauf und können deshalb zu einem starken Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Geschieht dies schüttet der Körper das Hormon Insulin aus und transportiert den überschüssigen Zucker in die Leber, wo er in Fett umgewandelt und eingelagert werden. So lange sich zu viel Zucker in Deinem Körper befindet, wird kein Fett mehr verbrannt und auch der Muskelaufbau unterbrochen. Da durch den übermäßigen Konsum von Kohlenhydraten zudem Dein Appetit angeregt wird, ist es schwer aus diesem Teufelskreis auszubrechen und eine Gewichtszunahme meist unvermeidbar.

Du siehst also, eine Reduzierung der Kalorienzufuhr ist eine ziemlich eindimensionale Betrachtungsweise. „Zu viel essen“ ist letztendlich nicht der Grund für unsere Gewichtszunahme, sondern nur ein Symptom bzw. Signal unseres Körpers, dass etwas im Ungleichgewicht ist. Wenn unser Hormonhaushalt durcheinander ist, weil wir die falschen Lebensmittel gegessen haben, dann kann der Körper eben gar nicht anders als uns mit Heißhungerattacken zum Essen zu bewegen. Kalorien zählen löst also nicht unsere Probleme, sondern kann sie sogar noch verschlimmern.

So ging es auch Anna.
Obwohl sie sich jetzt wochenlang nur noch von fettarmen Milchprodukten sowie viel Eiweiß und Kohlenhydraten ernährt hat, will es mit dem Abnehmen nicht klappen. Sie ist schon kurz davor aufzugeben und es einfach so hinzunehmen, dass sie für eine schlanke Figur nicht geschaffen ist, als sie auf Instagram meinen Blog entdeckt. Sie entscheidet sich nun mit dem Kalorien zählen Schluss zu machen und ihren Fokus mehr auf eine gesunde Ernährung zu legen.

Gesunde Ernährung – Der Schlüssel zum Abnehmen ohne Kalorien zählen

Wie Du jetzt weißt, kommt es beim Abnehmen nicht so sehr darauf an, wie viel Du isst, sondern was Du isst. Kalorien zählen macht keinen Sinn, solange Du nicht Deinen tatsächlichen Tagesbedarf kennst und auch noch die falschen Lebensmittel zu Dir nimmst.
Je natürlicher Du Dich ernährst, desto besser ist es für Deinen Körper und auch Deine Fettverbrennung. Während natürliche, unverarbeitete Lebensmittel Deinen Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen, Dich schnell satt machen und Deine Fettverbrennung ankurbeln, lösen verarbeitete und stark kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Getreideprodukte, Süßigkeiten oder auch Milchprodukte starke Insulinreaktionen aus und führen zu Heißhungerattacken sowie zur Einlagerung von Fett.

Ernährst Du Dich kohlenhydratreich, hast Du mehr Hunger

Machst Du eine Diät, die reich an Kohlenhydraten ist, wird Dein Gewichtsverlust nicht nur geringer sein, sondern Du bist auch häufiger hungrig. Dies liegt auch daran, dass Kohlenhydrate nicht so umfassend sättigen wie Proteine oder Fette. Aus genau diesem Grund kannst Du beispielsweise eine große Portion Eis ohne Probleme essen, während Du nach einem großen Stück Fleisch schnell satt bist.

Hungern führt zum Jo-Jo-Effekt

Auf der anderen Seite löst auch hungern oder weniger essen nicht Deine Probleme. Wenn Du nämlich über einen längeren Zeitraum weniger isst, als Du gewohnt bist, verlangsamt sich Dein Stoffwechsel und Dein Körper baut Muskelmasse ab. Vielleicht wird es Dir auf diese Weise sogar gelingen ein paar Kilos zu verlieren, aber diese hast Du schnell wieder drauf, sobald Du Dich wieder normal ernährst.

Worauf Du unbedingt achten solltest

Der einzige Weg, um kontinuierlich abzunehmen und das Idealgewicht dann auch dauerhaft zu halten, besteht darin Dich gesünder zu ernähren. Damit ist gemeint, dass Du Deinem Körper nur die Lebensmittel zuführst, die er wirklich braucht und Du auch immer so viel isst bis Du satt bist. Nicht mehr und nicht weniger. Du musst nicht hungern und auch nicht Kalorien zählen. Wenn Du Dich weitestgehend natürlich ernährst und auf dickmachende Kohlenhydrate wie z.B. Nudeln verzichtest, dann nimmst Du automatisch schon weniger Kalorien zu Dir.
Aber wie gesagt, Kalorien sind nicht das Problem. Wie Du jetzt weißt kommt es nur darauf an, was die Lebensmittel in Deinem Körper anstellen. Daher solltest Du auch fetthaltige Speisen nicht von Deinem Speiseplan streichen.
Zu Beginn Deiner Ernährungsumstellung kann es zudem sinnvoll sein, wenn Du Dir jemanden suchst, der Dich dabei berät. Studien haben gezeigt, dass eine professionelle Begleitung durch den Abnehmprozess hinweg zu einer langfristigen Abnahme führt. Es ist daher nicht nur wichtig, was und wie viel Du isst, sondern auch wer Dich fachlich und emotional unterstützt. Wenn Du langfristig abnehmen möchtest, ist die Veränderung Deiner Ernährungsgewohnheiten, regelmäßiges Training und unterstützendes Coaching der Schlüssel zum Erfolg.

Dies hat auch Anna nun festgestellt. Sie hat nun Schluss gemacht mit Kalorien zählen und sich dazu entschlossen mein Abnehmprogramm Mission Traumbody zu absolvieren. Das Programm basiert auf einer gesunden Ernährungsumstellung, intensiven Trainingseinheiten sowie unterstützendem Coaching. Man muss dabei weder hungern, noch Kalorien zählen und auch auf Kohlenhydrate muss dabei nicht komplett verzichtet werden. Entscheidend ist nämlich nur, was für Kohlenhydrate man zu welchen Zeitpunkten zu sich nimmt. Das Programm ist perfekt auf den weiblichen Körper abgestimmt und gliedert sich in 3 Phasen, damit Du spätestens nach 12 Wochen den Body hast, den Du Dir schon so lange wünschst.

Du möchtest auch endlich einen flachen Bauch, straffe Oberschenkel und einen knackigen Po haben, aber willst nicht unzählige Stunden im Fitnessstudio verbringen müssen?

Traumbody ohne Kalorien zählen – So funktionierts

Du willst Dich gesünder ernähren, aber hast Hungerdiäten und Kalorien zählen satt? Du willst endlich Deinen absoluten Traumbody haben und suchst jemanden, der Dir in den Allerwertesten tritt, wenn Du mal wieder Deinen inneren Schweinehund nicht überwinden kannst?
Dann starte jetzt hier auf mybodyartist.de Deine Mission Traumbody!
Klicke hier für mehr Infos und Buchung

Cookie-Einstellung

Bitte treffe eine Auswahl. Weitere Informationen zu den Auswirkungen Deiner Auswahl findest Du unter Hilfe. Datenschutz | Impressum

Treffe eine Auswahl, um fortzufahren

Deine Auswahl wurde gespeichert!

Weitere Informationen

Hilfe

Um fortfahren zu können, musst Du eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhältst Du eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.
  • Keine Cookies zulassen:
    Es werden keine Cookies gesetzt, es sei denn, es handelt sich um technisch notwendige Cookies. Borlabs Cookie hat bereits ein notwendiges Cookie gesetzt.

Du kannst Deine Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück