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Grüne Smoothies liegen bei Gesundheitsbewussten voll im Trend. Kein Wunder, schließlich stecken sie voller wertvoller Nährstoffe und sind vergleichsweise kalorienarm. In diesem Artikel erfährst Du, welche Zutaten sich am besten für die Smoothies eignen, welche Anfängerfehler Du unbedingt vermeiden solltest und ob Detoxkuren wirklich etwas bringen.

Die gesundheitlichen Vorteile von Grünen Smoothies
Im Gegensatz zu regulären Smoothies, die primär aus Obst bestehen, zeichnen sich Grüne Smoothies dadurch aus, dass vergleichsweise viel Gemüse enthalten ist. Grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Kräuter gibt dem Getränk seine charakteristische Farbe.
Für manche mag die Verwendung von Gemüse in einem Smoothie gewöhnungsbedürftig wirken, sie hat allerdings einen klaren Vorteil: Die grünen Blätter stecken voller Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Chlorophyll. 

Chlorophyll ist ein natürlicher Farbstoff, der von Pflanzen hergestellt wird und die Photosynthese ermöglicht. Auch für Menschen ist Chlorophyll sehr wertvoll. Chlorophyllhaltige Lebensmittel begünstigen die Bildung von roten Blutkörperchen und sind meist stark eisenhaltig.

Die Detoxlüge


Wenn Du Dich schon einmal ein bisschen mit gesunder Ernährung beschäftigt hast, dann hast Du bestimmt auch schon einmal von Detoxkuren gehört. Bei einer Detoxkur verzichtet man normalerweise eine zeitlang auf ungesunde Lebensmittel wie Alkohol, Fast Food oder Zucker mit dem Ziel den Körper von schädlichen Stoffen und Substanzen zu reinigen. Grüne Smoothies (oder andere Shakes) sollen diesen Entgiftungsprozess noch zusätzlich beschleunigen. Doch auch wenn der Verzicht auf ungesunde Lebensmittel und das Trinken von Grünen Smoothies viele Vorteile bietet, so gibt es bisher keine wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von solchen Kuren im Hinblick auf die Ausscheidung von Giftstoffen bestätigen. Denn auch ohne eine Detoxkur ist unser Körper selbständig dazu in der Lage über die Leber, Nieren und Verdauung Schadstoffe auszuscheiden und was die Vorbeugung von Krankheiten angeht, so kann eine 4-wöchige Detoxkur auch keine jahrelange schlechte Ernährung ausgleichen.
Besser, als Dich elf Monate des Jahres schlecht zu ernähren und dann einen Monat lang eine Detox-Kur zu machen, ist es, wenn Du Deine Ernährung grundsätzlich umstellst. Grüne Smoothies können Dir dabei helfen.

Die wichtigsten Vorteile von Grünen Smoothies
Grüne Smoothies - Nutzen, Zubereitung und Anfängerfehler - www.mybodyartist.de

  • Schnelle Zubereitung
    Keine Lust, zu kochen? Kein Problem! Mit einem Hochleistungsmixer ist das Getränk im Handumdrehen fertig. Kombiniere ein paar Salatblätter mit ballaststoffreichem Obst, gesunden Fetten wie Kokosöl oder Avocado und etwas Eiweißpulver, und schon hast Du eine vollwertige Mahlzeit.
  • Energiekick
    Da Dein Körper Nährstoffe in flüssiger Form viel schneller aufnehmen kann, geben Dir Grüne Smoothies einen echten Energiekick.
  • Bessere Nährstoffversorgung
    Bestimmt hast Du schon einmal davon gehört, dass die Deutsche Gesellschaft empfiehlt täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen. Vielen fällt das jedoch schwer – mit Grünen Smoothies ist das kein Problem mehr.
  • Smoothies können beim Abnehmen helfen
    Aufgrund ihres hohen Gehalts an Ballaststoffen, sind Grüne Smoothies echte Sattmacher. Verzichtest Du auf einen zuckerreichen Schokoriegel und trinkst stattdessen einen Grünen Smoothie, nimmst Du nicht nur weniger Kalorien zu Dir, sondern wirst Dich auch satter und energiegeladener fühlen. Aber Vorsicht: Smoothies sind eigenständige Mahlzeiten und sollten nicht direkt im Anschluss an eine andere Mahlzeit getrunken werden!
  • Sie bringen Deinen Teint zum Strahlen
    Wenn Du regelmäßig gesunde Smoothies trinkst, wird sich Dein Hautbild sicherlich verbessern. Unsere Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf unser äußeres Erscheinungsbild. Die in einem Smoothie enthaltenen Vitamine und Nährstoffe fördern ein klares Hautbild. Besonders wichtig dafür sind die Vitamine A, B3 (Niacin), B5, C, E sowie Zink und Omega-3-Fettsäuren.

So kreierst Du einen leckeren und gesunden Smoothie 


Ein Grüner Smoothie soll nicht nur wertvolle Inhaltsstoffe haben, sondern auch lecker schmecken. Was Dir schmeckt, hängt maßgeblich davon ab, woran Du gewöhnt bist. Für den bestmöglichen Gesundheitseffekt enthält ein Grüner Smoothie sehr viel Blattgrün und Gemüse, aber möglichst wenig fruchtzuckerhaltiges Obst. Wenn Du Dich jedoch gerade erst an Smoothies herantastest, solltest Du mit mehr Obst beginnen. Du kannst die Menge später verändern.

Für eine Portion (ein Glas) benötigst Du:

  • Eine Hand voll Blattgrün (z.B. Spinat, Grünkohl, Salat, Rucola oder Kräuter
)
  • Eine Portion Obst (z.B. eine Banane, eine Kiwi oder ein Apfel)
  • Etwas gesundes Fett, damit der Smoothie nicht zu kalorienarm ist und Dein Körper die Vitamine besser aufnehmen kann (z.B. 1/2 Avocado, 1 EL Kokosöl oder Nussmus. Auch Hanfsamen, Chia-Samen oder Leinsamen sind bestens geeignet.)
  • Flüssigkeit (z.B. Wasser, Eiswürfel, Kokosmilch, Kokoswasser oder Mandelmilch). Auch Säfte sind prinzipiell geeignet, aber Vorsicht, hier ist oft sehr viel Zucker enthalten. Je nachdem, wie viel Flüssigkeit die von Dir verwendeten Obst- und Gemüsesorten enthalten, schwankt die Menge an Flüssigkeit, die Du benötigst. Auch hängt dies davon ab, wie flüssig Du Deinen Smoothie gerne trinkst. Probiere es erstma mit 200 Millilitern und taste Dich dann heran.
  • Optional: Proteinpulver
, natürliche Süßungsmittel wie Xylit, Erythrit oder Stevia, Superfoods wie Spirulina, Weizengras oder Bienenpollen

Welche Zutaten eignen sich?

Bei der Frage, welche Zutaten sich für einen Grünen Smoothie eignen, sind Deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Verwende den Klassiker “Babyspinat”, experimentiere mit Grünkohl, Minze und Mangold. Auch Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Giersch sind geeignet, sollten aber nur in kleinen Mengen hinzugefügt werden, da sie für einen bitteren Geschmack sorgen. Eine 
Avocado macht den Smoothie besonders cremig, Bananen sorgen für eine angenehme Süße. Auch getrocknete Datteln sind zur leichten Süßung gut geeignet – achte jedoch darauf, dass Du nicht zu viele davon verwendest, denn sie enthalten viel Fruchtzucker. Sollte Dein Smoothie noch nicht süß genug sein, kannst Du zudem etwas Honig oder natürliche Süßstoffe wie Xylit oder Erythrit dazugeben.
Wenn Du Deinen Smoothie etwas saurer machen willst, dann verwende Cranberries oder Grapefruits oder füge etwas Zitronensaft hinzu.
Um den Nährstoffgehalt Deines Smoothies aufzuwerten, kannst Du auch sogenannte Superfoods wie zum Beispiel Weizengras, Spirulina oder Matcha hinzufügen.
Wenn Du Deinen Smoothie gerne kühl trinkst, verwende tiefgefrorene Bananen oder Beeren oder gib Eiswürfel zur Mischung hinzu.

Diese Kombinationen sind besonders lecker 

Viele Obst- und Gemüsesorten schmecken sehr gut zusammen. Diese Kombinationen sind besonders lecker:

  • Banane + Spinat + Orangensaft
  • Orange + Spinat + Grapefruit
  • Erdbeer + Vanille + Babyspinat
  • Mango + Grünkohl + Kokosmilch
  • Kirsche + Goji + Mangold
  • Gurke + Limette + Basilikum
  • Gurke + Avocado + Ingwer
  • Physalis + Rucola + Datteln
  • Matcha + Petersilie + Kiwi

Bevor Du Dich ans Mixen machst, beachte bitte noch diese..

Anfängerfehler beim Zubereiten von Grünen Smoothies

  1. Fertig-Smoothies aus dem Supermarkt
    Fertige Smoothies aus dem Supermarkt enthalten oft sehr viel Zucker – die Heißhungerattacke nach dem Trinken ist damit schon fast vorprogrammiert. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Smoothie noch alle wichtigen Nährstoffe enthält, höher, wenn Du ihn selber zubereitest.
  2. 

Zu hastiges Trinken
    Um unangenehme Blähungen zu vermeiden, solltest Du Deinen Smoothie langsam trinken. Betrachte ihn wie eine normale Mahlzeit, die Du ja auch gut durchkaust vor dem Herunterschlucken.
  3. 

Zu viele verschiedene Zutaten
    Beschränke Dich erstmal auf wenige Zutaten und beobachte mal, ob Du durch den Smoothie irgendwelche Verdauungsschwierigkeiten bekommst. Insbesondere, wenn Du viele verschiedene Gemüsesorten oder ballaststoffreiche Zugaben wie Chiasamen oder Leinsamen verwendest, können nämlich schnell Blähungen entstehen. Achte daher auch darauf, dass der Obstanteil Deines Smoothies min. 60 % beträgt.
    Zudem solltest Du es auch nicht mit Wildkräutern übertreiben, da diese Deinem Smoothie einen sehr bitteren Geschmack verleihen können.
  4. Green Smoothies als Allheilmittel
    Nicht jeder verträgt Gemüse-Drinks. Gerade zu Beginn kann deren Verzehr die Verdauung belasten.  Wichtig ist deshalb, sich langsam heranzutasten. Wenn Du unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidest, kann es zudem ratsam sein Grünkohl und andere Kohlsorten nicht roh zu essen, da diese goitrogene Substanzen enthalten, die die Schilddrüse an der Jodaufnahme hindern. Diabetiker sollten sich auf fruchtzuckerarmes Obst wie Beeren beschränken.
  5. Schlechter Mixer
    Für ein optimales Ergebnis brauchst Du einen Hochleistungsmixer. Zwar ist es auch möglich, in einem weniger leistungsstarken Mixer einen Smoothie zuzubereiten. Dieser wird dann jedoch unter Umständen weniger cremig oder gar stückig. Hochleistungsmixer brechen die Pflanzenfasern zudem so auf, dass die Smoothies besser verdaulich sind. Ich persönlich verwende den BPA freien Hochleistungxmixer Philipps HR 3657/90.
  6. Farbloses Blattgemüse

    Der große Vorteil von grünen Smoothies liegt im Chlorophyll, dem Farbstoff, der in grünen Gemüsesorten enthalten ist. Je heller das Blattgemüse, desto weniger des gesundheitsförderlichen Stoffs ist enthalten.
  7. Zu viel Wurzelgemüse
    Wurzelgemüse wie Rüben, Pastinaken, Rote Bete oder Karotten enthalten viel Stärke und beschäftigen unsere Verdauung länger. Um unangenehme Blähungen zu vermeiden, solltest Du Wurzelgemüse daher lieber nicht oder nur in geringen Mengen in Deinen Smoothie tun.
  8. Falsche Aufbewahrung
    Behälter aus Plastik oder Aluminium sind nicht ideal, um darin Smoothies aufzubewahren, da sich nach einigen Stunden der Geschmack verändern kann. Glasflaschen sind das Mittel der Wahl.
  9. Zu viel auf einmal
    Keine Frage, Smoothies sind gesund, dennoch solltest Du sie insbesondere aufgrund der Verdauungsproblematik lieber in Maßen trinken.

Fazit

Grüne Smoothies können eine gesunde Ernährung sinnvoll ergänzen, sollten aber nicht als Allheilmittel verstanden werden. Insbesondere von Detoxkuren bei denen mehrere Mahlzeiten durch Smoothies ersetzt werden, ist abzuraten. Auf der einen Seite konnte bisher in Studien noch nicht nachgewiesen werden, dass solche Kuren tatsächlich die Entgiftung fördern und auf der anderen Seite stellt der Verzehr von großen Mengen an rohem Gemüse eine Belastung für die Verdauung dar.
Es gibt zwar bestimmte Schwermetalle, die der Körper nicht so schnell abbauen kann (Blei kann sich z.B. bis zu 30 Jahre in unseren Knochen ablagern), allerdings kann eine Detoxkur dagegen auch wenig ausrichten. Anstatt sich also die meiste Zeit des Jahres schlecht zu ernähren und ab und zu für ein paar Wochen eine Detoxkur zu machen, ist es besser sich von vornherein gesund zu ernähren. Grüne Smoothies können dabei eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie erleichtern es unseren Nährstoffbedarf zu decken (da wir gleich mehrere Portionen Obst und Gemüse zu einem Getränk verarbeiten können), sättigen uns aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts und geben uns einen zusätzlichen Energiekick.
Wenn Du jetzt gleich mal einen leckeren Green Smoothie ausprobieren willst, dann habe ich hier ein leckeres Rezept für Dich: Jessica Albas Beautydrink

Und wenn Du gerne abnehmen und Deine Ernährung auf gesunde Weise umstellen möchtest ohne dabei hungern oder auf Süßes verzichten zu müssen, dann kann ich Dir unser Bikinibodyprogramm ans Herz legen. Hier findest Du alle Infos dazu!

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