Dieser Low Carb Chocolate Chip Kuchen ist ideal für alle, die abnehmen oder sich zuckerfrei ernähren wollen und gleichzeitig nicht auf Süßes verzichten möchten.
Denn er ist nicht nur kalorienarm, sondern auch mega reich an Eiweiß und Ballaststoffen, die für ein höheres Sättigungsgefühl und einen schnelleren Stoffwechsel sorgen.
Und obendrein schmeckt er auch noch unfassbar lecker.
Also probiere ihn unbedingt einmal aus :)
Low Carb Chocolate Chip Kuchen
(ergibt ca. 10 Portionen)
Zutaten:
Zubereitung:
Einfach alle Zutaten vermengen und den Teig anschließend in eine mit Backpapier ausgestattete Kastenform geben.
Dann ca. 30 Minuten bie 200 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen backen und anschließend mit geschmolzener Schokolade garnieren. Und fertig ist Dein Low Carb Chocolate Chip Kuchen :)
Nährwerte (ganzes Rezept /pro 100 g):
Eiweiß: 138 g /18 g
Kohlenhydrate: 47,5 g /6 g
Fett: 111 g /15 g
Kalorien: 1.741 kcal /230 kcal
Dir hat der Low Carb Chocolate Chip Kuchen geschmeckt?
Dann haben wir hier noch ein paar weitere Rezepte für Dich, die Dir mit Sicherheit gefallen werden:
Low Carb Marmorkuchen mit Cheesecakefüllung

Und wenn Du Deinen Abnehmerfolg nicht mehr dem Zufall überlassen willst, dann können wir Dir unser Bikinibodyprogramm ans Herz legen.
Dies bietet Dir alles, was Du benötigst um Deine Ziele schnellst möglich zu erreichen: einfach umsetzbare Ernährungspläne, über 350 leckere Kochrezepte, die Dich lange satt machen und die Du schnell zubereiten kannst, hocheffektive Trainingspläne mit Videoanleitungen (für zu Hause oder das Fitnessstudio), einen umfangreichen, wissenschaftlich fundierten Bikinibodyguide mit Unmengen an Hintergrundwissen und detaillierten Anleitungen für eine gesunde Ernährungsumstellung und Du hast auch noch einen Coach an Deiner Seite, an den Du Dich bei Fragen jederzeit wenden kannst.
Klingt super?
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Wenn Du diese Döner Bowl einmal probiert hast, willst Du während Deiner Diät nichts anderes mehr essen.
Denn sie schmeckt wirklich mega lecker und hat obendrein top Nährwerte und macht richtig gut satt.
Lass sie Dir schmecken :)
Döner Bowl
Zutaten für eine Portion:
für den Tzatziki:
Zubereitung:
Schneide zunächst die Kartoffel in Spalten.
Gib dann einen Teelöffel Olivenöl mit etwas Salz und Paprikapulver in eine Schüssel und wende darin die Kartoffelspalten.
Breite die Kartoffelspalten dann auf einem mit Backpapier ausgestattetem Backblech aus und backe sie ca. 30 Minuten bei 200 Grad Umluft im Backofen (alternativ kannst Du sie auch in der Heißluftfritteuse backen).
In der Zwischenzeit erhitze das Öl in einer Pfanne und brate darin das Kebabfleisch gut durch.
Wasche dann das Gemüse, schneide es klein und vermenge die Zutaten für den Tzatziki.
Richte schließlich alle Zutaten auf einem großen Teller an. Fertig :)
Nährwerte:
Eiweiß: 38 g
Kohlenhydrate: 40 g
Fett: 13,5 g
Kalorien: 434 kcal
Dir hat die Döner Bowl geschmeckt?
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Dieses Low Carb Marmor Bananenbrot ist ideal für Dich, wenn Du Dir während Deiner Diät mal etwas Süßes gönnen, aber gleichzeitig auch auf Zucker verzichten willst.
Es wird darüber hinaus ohne Eiweißpulver zubereitet und enthält außer Erythrit auch keine anderen Süßstoffe.
Trotzdem schmeckt es mega süß und ist mit knapp 15 g Eiweiß pro 100 g auch mega proteinreich.
Lass es Dir schmecken :)
Low Carb Marmor Bananenbrot
Zutaten:
für den Schokoteig:
Topping (optional):
Zubereitung:
Zermantsche zunächst die Bananen.
Gib danach die restlichen Zutaten hinzu und vermenge alles gut.
Teile den Teig nun in 2 Hälfte und vermische eine Hälfte mit dem Kakao.
Gib danach den Teig abwechselnd in eine mit Backpapier ausgestattete Kastenform und backe das Low Carb Marmor Bananenbrot ca. 45 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen. Fertig :)
Nährwerte ohne Topping (ganzes Rezept /pro 100 g):
Eiweiß: 99 g /14,5 g
Kohlenhydrate: 75 g /11 g
Fett: 53,5 g /8 g
Kalorien: 1.1778 kcal /171 kcal
Wenn Dir das Low Carb Marmor Bananenbrot gefallen hat, dann haben wir hier noch ein paar weitere Rezepte für Dich, die Dir mit Sicherheit gefallen werden:

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Wenn Du während Deiner Diät mal Lust auf ein Brot hast, dann solltest Du unbedingt einmal unser Protein Zwiebelbrot ausprobieren.
Dies ist nämlich nicht nur relativ kalorienarm, sondern gleichzeitig auch reich an Proteinen und sattmachenden Ballaststoffen.
Lass es Dir schmecken :)
Protein Zwiebelbrot
Zutaten:
Zubereitung:
Vermenge in einer Schale die trockenen Zutaten und in einer anderen Schale die feuchten.
Vermische danach alles miteinander und knete den Teig gut durch.
Gib das Protein Zwiebelbrot dann in eine mit Backpapier ausgestattete Kastenform und backe das Brot ca. 55 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen.
Fertig :)
Nährwerte (ganzes Rezept /pro 100 g):
Eiweiß: 95 g /11 g
Kohlenhydrate: 218 g /26 g
Fett: 63 g /7,5 g
Kalorien: 1.819 kcal /215 kcal
Wenn Dir das Protein Zwiebelbrot gefallen hat, dann solltest Du unbedingt auch einmal diese Rezepte von uns ausprobieren:

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Dieser Low Carb Cheeseburger Auflauf stillt Dein Verlangen nach Fast Food, aber macht Dich trotzdem schlank. Denn er hat gerade einmal 369 kcal und ist mit 45 g Eiweiß pro Portion auch noch mega proteinreich.
Lass ihn Dir schmecken :)
Low Carb Cheeseburger Auflauf
Zutaten für zwei Portionen:
für die Cheeseburger Soße:
Zubereitung:
Erhitze das Öl in einer Pfanne und brate darin bei mittlerer Hitze die Zwiebel, den Knoblauch und das Fleisch.
Würze es danach gut durch.
Vermenge danach die Zutaten für die Soße und schneide die Gewürzgurken und Cherrytomaten klein.
Gib nun das gebratene Fleisch in eine Auflaufform, bestreiche es mit der Cheeseburger Soße und verteile anschließend die Gurken, Tomaten und den Käse darüber-
Backe den Auflauf schließlich 15 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen. Fertig :)
Nährwerte (ganzes Rezept /pro Portion):
Eiweiß: 89,5 g /45 g
Kohlenhydrate: 30,5 g /15 g
Fett: 28,5 g /14 g
Kalorien: 737 kcal /369 kcal
Dir hat der Low Carb Cheeseburger Auflauf geschmeckt?
Dann haben wir hier noch ein paar weitere Rezepte für Dich, die Dir mit Sicherheit gefallen werden:

Und wenn Du keine Zeit verschwenden und mit einem wissenschaftlich fundierten Trainings- und Ernährungsprogramm das Beste aus Deinem Körper herausholen willst, dann können wir Dir unser Bikinibodyprogramm ans Herz legen.
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In letzter Zeit ist uns aufgefallen, dass in den sozialen Medien immer häufiger davon gesprochen wird, dass Milchprodukte ungesund seien, weil sie angeblich Krebs, Entzündungen, Übergewicht und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems begünstigen. Daher wollen wir heute einmal etwas Aufklärungsarbeit leisten und euch anhand von Studien zeigen, was an diesen Behauptungen dran ist.
Vor einigen Jahren hat sich im Internet die Nachricht verbreitet, dass der Verzehr von kohlenhydrat- oder zuckerreichen Lebensmitteln dazu führen könnte, dass der Körper mehr Fett einlagert, weil Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index den Blutzuckerspiegel erhöhen und die Insulinproduktion anregen.
Zwar ist es tatsächlich so, dass zuckerreiche Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöhen können (wobei es auch da darauf ankommt, ob diese Lebensmittel isoliert verzehrt werden oder zusammen mit protein- oder fettreichen Lebensmitteln), allerdings haben neueste Studien gezeigt, dass selbst eine Ernährung, die reich an Lebensmitteln mit einem hohen glykämischen Index ist, nicht automatisch einen höheren Körperfettanteil begünstigt, sofern man sich nicht in einem Kalorienüberschuss befindet (vgl. u.a. Gaesser et al. (2021) und Bosy-Westphal et al. (2016)).
Mit anderen Worten: es gibt keine Lebensmittel, die automatisch dick machen.
Weder Zucker, noch Fast Food oder Milchprodukte.
Worauf es ankommt, ist Deine Kalorienbilanz.
Nimmst Du mehr Kalorien zu Dir als Du verbrauchst, nimmst Du zu (selbst, wenn Du Dich ausschließlich von zuckerarmen, natürlichen Lebensmitteln ernähren würdest).
Nimmst Du weniger Kalorien zu Dir als Du verbrauchst, nimmst Du ab (selbst, wenn Du Dich sehr zuckerreich ernähren würdest).
Dennoch wäre es zu oberflächlich jetzt zu sagen, dass es beim Abnehmen nur auf die Kalorien ankommt und dass es total egal ist, was man isst.
Denn was wir essen beeinflusst auch wie gut wir uns gesättigt fühlen und wie viele Kalorien wir bei der Verdauung verbrennen.
Manche Milchprodukte wie z.B. Mascarpone, Sahne, Butter oder fettreicher Käse sind sehr kalorienreich.
Je mehr Du von diesen Milchprodukten isst desto schneller ist Dein Kalorienbudget für den Tag aufgebraucht.
In einer Studie von Alonso et al. (2009) hat der Verzehr von Vollfettmilchprodukten zu einer Gewichtszunahme geführt, nicht aber der Konsum von Light-Milchprodukten.
Das heißt nicht, dass Du fettreichere Milchprodukte meiden solltest, wenn Du abnehmen willst, aber wenn es Dir schwerfällt in Deinem Kalorienbudget zu bleiben, kann es von Vorteil sein diese durch fettärmere Varianten zu ersetzen.
Beachte aber, dass Du während einer Diät auch ausreichend Fett zu Dir nehmen solltest.
Fette sind u.a. wichtig für Deine Hormonproduktion und erleichtern die Nährstoffaufnahme. Zudem fühlen sich manche Menschen durch fettreichere Gerichte besser gesättigt.
Wenn Du überlegst während Deiner Diät ganz auf Milchprodukte zu verzichten (z.B. weil Du Dich vegan ernähren möchtest), dann beachte bitte, dass wir gewöhnlich einen Großteil unseres Calciumbedarfs durch Milchprodukte decken.
Calcium ist u.a. wichtig für die Gesundheit unserer Knochen und beeinflusst auch unser Sättigungsgefühl.
Wenn Du auf Milch und Co. verzichtest, integriere daher mehr calciumreiche Lebensmittel in Deine Ernährung wie z.B. pflanzliche Milch, Mineralwasser, Tofu, Hülsenfrüchte und Gemüse wie Grünkohl und Brokkoli.
Des Weiteren sind Milchprodukte wie Quark, Skyr, Milch, Käse, Frischkäse und Joghurt auch reich an Proteinen.
Eine proteinreiche Ernährung kann Dein Sättigungsgefühl sowie Deinen Kalorienverbrauch signifikant erhöhen und zudem zum Erhalt von Muskelmasse beitragen.
Eine Metastudie von Abargouei et al. (2012) hat gezeigt, dass der Verzehr von Milchprodukten aufgrund der beschriebenen Mechanismen in einem Kaloriendefizit zu einer um 1,11 kg höheren Körperfettabnahme und einer um 0,72 kg höheren Zunahme von Muskelmasse führen kann.
Wenn Du Dich vegan ernährst, kann es daher sinnvoll sein zusätzlich zu den Mahlzeiten Protein Shakes zu trinken. Wie viel Protein Du benötigst und welche Eiweißpulver wir empfehlen, erfährst Du in diesem Artikel von uns: „Die optimale Eiweißzufuhr für Frauen“.
Nun stellt sich die Frage, ob Milchprodukte ungesund sind.
Häufig ist nämlich im Internet zu lesen, dass Milchprodukte aufgrund ihrer Verarbeitung krebserregend wirken könnten. Schauen wir uns einmal die Studien dazu an.
Lu et al. (2016) haben eine Metaanalyse von 11 Kohorten-Studien mit insgesamt knapp 800.000 Teilnehmern durchgeführt und konnten zwar feststellen, dass der Verzehr von Milchprodukten mit keinem allgemein höheren Krebsrisiko assoziiert war, allerdings konnte in einer weiteren Dosis-Wirkungs-Analyse beobachtet werden, dass bei Männern das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken umso höher war je mehr Vollmilch sie tranken (vgl. dazu auch Allen et al. (2008) und Aune et al. (2014)).
Allerdings ist es momentan noch nicht hinreichend erforscht, ob tatsächlich die Milchprodukte (also beispielsweise das Calcium aus den Milchprodukten) das Prostatakrebsrisiko erhöht oder ob dies auf einen anderen Faktor zurückzuführen ist (wie z.B. Übergewicht, ein allgemein ungesunder Lebensstil oder Fehler bei der Messung; vgl. Szilagyi (2015)). Daher kann man im Moment nur festhalten, dass Milch möglicherweise das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken erhöht, aber das noch weitere Forschung notwendig ist.
Da Du wahrscheinlich eine Frau bist, betrifft Dich Prostatakrebs ohnehin nicht.
Wie ist es aber mit Brustkrebs?
Eine Metastudie von Dong et al. (2011) kam zudem Ergebnis, dass der Verzehr von Milchprodukten (außer Milch) mit einem geringeren Brustkrebsrisiko assoziiert war.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die Metastudie von Zang et al. (2015). Hier konnte beobachtet werden, dass ein moderater Verzehr von Milchprodukten (400 bis 600 g pro Tag) und ein hoher Konsum (> 600 g pro Tag) das Risiko für Brustkrebs signifikant reduzieren konnte – von allen Dingen, wenn Joghurt und fettarme Milchprodukte verzehrt wurden (der Verzehr von anderen Milchprodukten erhöhte nicht das Risiko, aber reduzierte es eben auch nicht).
Eine neuere Kohorten-Studie von Fraser et al. (2020) kam allerdings nun zu dem Ergebnis, dass ein häufiger Konsum von Milch tatsächlich mit einem höheren Risiko für Brustkrebs verbunden ist.
Hierbei ist aber zu beachten, dass Kohorten-Studien allgemein keine verlässlichen Aussagen über Ursachen und Wirkungen ermöglichen.
Es ist daher gut möglich, dass das höhere Brustkrebsrisiko auf andere Faktoren als den Milchkonsum zurückzuführen war (in dieser Studie wurde beispielsweise die Diät der Teilnehmer nicht fortlaufend überwacht). Auf der anderen Seite weist diese Studie daraufhin, dass das niedrigere Brustkrebsrisiko in den oben genannten Metastudien möglicherweise nicht auf den Verzehr von Milchprodukten, sondern auf den Konsum von Sojaprodukten zurückzuführen sein könnte.
Es ist aber fraglich, ob Sojaprodukte tatsächlich, das Brustkrebsrisiko reduzieren können, da dies bisher nur in asiatischen Kohorten-Studien beobachtet werden konnte (vgl. u.a. Lee et al. (2009) und Wu et al. (2013)).
Andere Studien legen nahe, dass das niedrigere Brustkrebsrisiko auf eine höhere Vitamin D- und Calcium-Aufnahme zurückzuführen sein könnte (vgl. dazu die Women’s Health Study von Lin et al. (2007).
Das amerikanische Institut für Krebsforschung sieht zurzeit noch keinen Hinweis dafür, dass Milchprodukte das Brustkrebsrisiko erhöhen können und verweist auf den AICR/WCRF Breast Cancer Report, der 119 Studien mit über 12 Millionen Teilnehmern untersuchte.
Risikofaktoren für Brustkrebs sind demnach vorwiegend Übergewicht, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel.
Auch das Risiko an Darmkrebs zu erkranken ist möglicherweise geringer, wenn man regelmäßig Milchprodukte verzehrt.
Eine Metastudie von Aune et al. (2012) fand, dass insbesondere der regelmäßige Verzehr von Milch mit einem bis zu 20 % niedrigeren Risiko für Darmkrebs assoziiert war.
Barrubés et al. (2019) konnten in ihrer Meta-Analyse Ähnliches feststellen. Hier führte der Verzehr von Käse und Milch zu einem insgesamt niedrigeren Darmkrebsrisiko, wobei der Konsum von fettarmer Milch besonders das Dickdarmkrebsrisiko senkte.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es momentan keine Belege dafür gibt, dass der Verzehr von Milchprodukten bei Frauen das Risiko an Krebs zu erkranken erhöht.
Ob Männer ein geringeres Risiko haben an Prostatakrebs zu erkranken, wenn sie ihren Konsum reduzieren, ist noch nicht hinreichend erforscht.
Da viele Milchprodukte auch reich an gesättigten Fetten sind, haben viele Angst, dass ein allzu hoher Verzehr von Milchprodukten ungesund ist und sich negativ auf ihre Herzgesundheit auswirken könnte. Schauen wir mal, was die Wissenschaft dazu sagt.
Auch hier gibt es einige Metastudien, die dies untersucht haben.
Metastudie von Soedamah-Muthu et al. (2011):
Möglicherweise insgesamt leicht niedrigeres Risiko für Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wenn regelmäßig Milch verzehrt wird.
Systematische Review von Drouin-Chartier et al. (2016):
Es gibt laut aktuellem Forschungsstand keinen Beleg dafür, dass irgendein Milchprodukt das Risiko für bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Allgemein sind die Auswirkungen als neutral zu betrachten und in manchen Fällen gar positiv (es wird z.B. als wahrscheinlich angesehen, dass ein regelmäßiger Verzehr von fettarmen Milchprodukten das Risiko für Bluthochdruck senkt).
Es gibt auch keine Belege dafür, dass fettreiche Milchprodukte sich negativ auswirken könnten, allerdings ist noch mehr Forschung nötig, um herauszufinden, ob fettreichere oder fettärmere Milchprodukte aus gesundheitlichen Gründen vorzuziehen sind.
Systematische Review von Guo et al. (2017):
Kein Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milchprodukten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Falle von fermentierten Milchprodukten wie Käse und Joghurt möglicherweise sogar positive Auswirkungen.
Ebenso weisen verschiedene Studien daraufhin, dass der Verzehr von Milchprodukten (insbesondere Joghurt und fettarme Milchprodukte) mit einem niedrigeren Risiko für Diabetes Typ 2 verbunden ist, wobei es unklar ist, ob sich das niedrigere Risiko durch ein besseres Gewichtsmanagement oder andere Faktoren wie z.B. eine gesündere Darmflora aufgrund des Konsums von fermentierten Milchprodukten oder eine bessere Insulinsensitivität ergibt (vgl. u.a. Elwood et al. (2010), Tong et al. (2011), Gao et al. (2013), Aune et al. (2013), Forouhi et al. (2014)).
Zusammenfassend kann man also sagen, dass es zurzeit keine Hinweise darauf gibt, dass Milchprodukte sich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken können.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es schon einen Unterschied ausmachen könnte, welche Milchprodukte man zu sich nimmt. Butter ist beispielsweise besonders reich an gesättigten Fettsäuren und eine Studie von Rosqvist et al. (2015) hat gezeigt, dass der Verzehr von Butter zu höheren LDL-Cholesterinwerten führen kann. Daher wäre unsere Empfehlung den Verzehr von Butter zu minimieren und den Fokus stärker auf andere Milchprodukte wie Magerquark, Milch, Käse, Joghurt und Kefir zu legen.
Weitere lesenswerte Studien zu dem Thema:
Kongerslev Thorning et al. (2016): Milk and dairy products: good or bad for human health? An assessment of the totality of scientific evidence
Auch hierfür gibt es keine klaren Belege. Die meisten Studien deuten daraufhin, dass Milchprodukte entweder neutrale Effekte haben oder gar entzündungshemmend wirken (vgl. u.a. Labonté et al. (2014), Bordoni et al. (2017) und Moosavian et al. (2020)). Ebenso scheint der Konsum von Milchprodukten das Risiko, an rheumatoider Arthritis zu erkranken, nicht zu erhöhen (vgl. Sundström et al. 2019).
Solltest Du jedoch eine Allergie, Unverträglichkeit oder eine bestimmte genetische Veranlagungen haben, kann möglicherweise der Verzehr von (bestimmten) Milchprodukten tatsächlich Entzündungsreaktionen begünstigen. Hier spielt aber die Art des Milchprodukts sowie die individuelle Verträglichkeit eine wichtige Rolle.
Bei rheumatischen Erkrankungen wird gelegentlich ein Verzicht auf Milchprodukte empfohlen, allerdings ist hier die Studienlage nicht eindeutig.
Manche Betroffene berichten von einer Verbesserung ihrer Symptome, wenn sie auf Milchprodukte verzichten, während andere keine negativen Auswirkungen durch den Verzehr feststellen.
Da Rheuma-Erkrankte häufig nicht ausreichend Calcium zu sich nehmen und Kortisonbehandlungen zusätzlich das Risiko für Osteoporose erhöhen können, empfiehlt sowohl die Deutsche Rheuma Liga, als auch die Schweizer Gesellschaft für Ernährung und die amerikanische Arthritis Foundation nicht komplett auf Milchprodukte zu verzichten – sofern sie gut vertragen werden.
Fermentierte Milchprodukte wie Joghurt oder Kefir, die reich an probiotischen Kulturen sind, können aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften für Menschen mit Rheuma zudem besonders vorteilhaft sein. Des Weiteren ist es empfehlenswert ausschließlich fettarme Milchprodukte zu verzehren, da diese weniger gesättigte Fettsäuren enthalten.
Ja! Schätzungsweise 15 bis 20 % aller Deutschen leiden an einer Laktoseintoleranz.
Allerdings ist auch bei einer Laktoseintoleranz in der Regel kein vollständiger Verzicht auf Milchprodukte notwendig.
Mittlerweile ist in vielen Supermärkten nicht nur Milch, sondern auch Frischkäse und Quark in laktosefreien Varianten erhältlich.
Solltest Du diese nicht in Deiner Gegend vorfinden, könntest Du Dir in der Apotheke Laktasetabletten holen. Diese ermöglichen Dir Milchprodukte problemlos zu verdauen.
Zudem hat eine Studie von Corgneau et al. (2017) gezeigt, dass die meisten Laktoseintoleranten bis zu 12 g Laktose pro Mahlzeit und bis zu 24 g Laktose pro Tag ohne größere Beschwerden gut vertragen.
Es ist falsch zu sagen, dass Milchprodukte ungesund sind.
Zwar deuten einige epidemiologische Studien daraufhin, dass der Verzehr von Milch das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken erhöhen könnte, allerdings ist hierzu noch mehr Forschung notwendig. Im Falle von Darmkrebs, Brustkrebs, Diabetes Typ 2 sowie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems deuten eine große Anzahl von Studien daraufhin, dass ein regelmäßiger Verzehr von Milchprodukten neutrale bis schützende Effekte Auswirkungen haben könnte.
Des Weiteren gibt es keine Hinweise dafür, dass Milchprodukte Entzündungen oder Übergewicht fördern.
Wenn Du während Deiner Diät regelmäßig zu Milchprodukten greifst, wirst Du möglicherweise weniger Hunger haben und kannst dem Abbau von Muskelmasse besser vorbeugen.
Wenn Du aus ethischen Gründen oder aufgrund einer Allergie auf Milchprodukte verzichtest, achte darauf, dass Du ausreichend Calcium und Eiweiß zu Dir nimmst.
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Kurbeln scharfe Gewürze den Stoffwechsel an?
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Und wenn Du mehr darüber erfahren willst, worauf es bei einer gesunden Ernährungsumstellung ankommt und auch noch ein paar Kilos verlieren willst, dann können wir Dir unser All-inclusive Bikinibodyprogramm ans Herz legen.
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Wenn man seine Ernährung umstellt, kann man auch ohne Sport abnehmen – aber ist dies auch wirklich empfehlenswert?
In diesem Artikel gehen wir der Sache auf den Grund!
Eine Beobachtungsstudie von Brellentin et al. (2021) mit knapp 12.000 Teilnehmern wollte herausfinden, ob regelmäßiges Kraft- oder Cardio-Training das Risiko für Übergewicht reduzieren kann. Es wurde dabei analysiert, wie der Taillenumfang und Körperfettanteil bei Teilnehmern ausfiel, die entweder gar keinen Sport trieben, ausschließlich Cardio-Training machten, ausschließlich ein Krafttrainingsprogramm absolvierten oder sowohl Kraft- und Ausdauertraining machten.
Ergebnis der Studie war, dass Teilnehmer, die mindestens zweimal pro Woche Krafttraining machten, einen niedrigeren Körperfettanteil und Taillenumfang hatten als diejenigen, die gar keinen Sport oder nur ca. 150 Minuten Cardio-Training machten.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch eine Metastudie von Clark (2015).
Diese zeigte, dass eine Diät mit regelmäßigen Krafttrainingseinheiten zu einem höheren Fettverlust führt als eine Diät mit Krafttraining und regelmäßigen Cardio-Training.
Dies liegt u.a. daran, dass nach dem Cardio-Training ein Teil der verbrannten Kalorien kompensiert wird und der Hunger nicht so stark unterdrückt wird wie beim Krafttraining.
(Mehr dazu erfährst Du auch in diesem Artikel von uns: „Warum Du trotz viel Sport wenig abnimmst“)
Hinzu kommt, dass eine Diät ohne Krafttraining (oder mit ausschließlich Cardio-Training) auch zu einem signifikanten Abbau von Muskelmasse und somit zu einem niedrigen Kalorienverbrauch (Grundumsatz) führt und das Risiko für Osteoporose erhöht (siehe das Foto von der RCT-Studie von Villareal et al. (2017).
Eine proteinreiche Ernährung kann den Verlust von Muskelmasse etwas abmildern, aber nicht ganz verhindern.
Eine RCT-Studie von Pasiakos et al. (2013) hat gezeigt, dass Teilnehmer, die während einer drei-wöchigen Diät in Kombination mit täglichen Cardio-Training 1,6 g Eiweiß pro kg Körpergewicht anstatt 0,8 g pro kg zu sich nahmen, signifikant weniger Muskelmasse abbauten (30 % vs. 58 %). Ganz verhindern konnte eine eiweißreiche Diät den Muskelabbau allerdings nicht.
Anders sieht es aus, wenn während einer Diät regelmäßig ein progressives Krafttrainingsprogramm absolviert wird.
In einer RCT-Studie von Hunter et al. (2008) machten 94 übergewichtige Frauen eine Diät mit nur 800 kcal und wurden in drei Gruppen unterteilt:
1. nur Diät
2. Diät + Cardio
3. Diät + Krattrainining
Ergebnis der Studie war, dass ausschließlich die „Diät + Krafttraining Gruppe“ trotz der niedrigen Kalorienzufuhr ihre Muskelmasse erhalten konnte.
Zu einem ähnlichen Ergebnis kam eine RCT- Studie von Longland et al. (2016). Auch hier führte eine proteinreiche Ernährung mit 2,4 g Eiweiß pro kg zu einem höheren Fettabbau und einem besseren Erhalt der Muskelmasse, allerdings konnte auch die Low Protein Gruppe (1,2 g Eiweiß pro kg) ihre Muskelmasse erhalten, da sie während ihrer Diät regelmäßig Krafttraining absolvierten.
Was lernen wir daraus?
Du kannst auch ohne Sport abnehmen, allerdings wird dann ein Großteil Deines Gewichtsverlust auf den Abbau von Muskelmasse zurückzuführen sein.
Ein Abbau von Muskelmasse ist aus verschiedenen Gründen problematisch.
Auf der einen Seite sinkt dadurch nämlich Dein Grundumsatz, was dazu führt, dass Du weniger Kalorien verbrennst und es Dir später schwerer fallen wird Dein Gewicht zu halten.
Und auf der anderen Seite kann der Verlust von Muskelmasse Dein Immunsystem anfälliger machen sowie das Risiko für Osteoporose und Verletzungen erhöhen.
Zudem wird auch Deine Körperform darunter leiden.
Wenn Du Dich proteinreich ernährst, kannst Du mehr Fett abbauen und dem Abbau von Muskelmasse etwas entgegenwirken. Ganz verhindern lässt sich der Muskelabbau während einer Diät aber nur, wenn Du regelmäßig Krafttraining betreibst.
Da intensives Krafttraining zudem appetithemmend wirkt, wird es Dir wahrscheinlich auch leichter fallen Deine Diät durchzuhalten, wenn Du regelmäßig Deinen Körper trainierst.
Du kannst also auch ohne Sport abnehmen, aber es nicht unbedingt optimal.
Wenn Du eine Verletzung hast, kann es empfehlenswert sein die Körperteile zu trainieren, die von der Verletzung nicht betroffen sind. Das heißt, wenn Du einen Bänderriss im Bein hast, kannst Du z.B. in der Regel immer noch Deinen Oberkörper trainieren und wenn Du Probleme in der Schulter hast, kannst Du mit Sicherheit auch noch Übungen für Deine Beine oder Deinen Po absolvieren, bei denen Deine Schultern nicht belastet werden.
Wenn es Dir schwerfällt Dich zum Training zu motivieren, dann können wir Dir unser Bikinibodyprogramm ans Herz legen.
Dies beinhaltet auch Trainingsprogramme für zu Hause oder das Fitnessstudio (mit Videos), die wir extra so konzipiert haben, dass sie nicht nur effektiv sind, sondern auch richtig Spaß machen.
Ein Eisenmangel ist eine der häufigsten Mangelerkrankungen.
Auch in Deutschland nehmen laut der Nationalen Verzehrstudie II 58 % der deutschen Frauen nicht ausreichend Eisen zu sich und haben dadurch ein erhöhtes Risiko für einen Eisenmangel.
Ein Eisenmangel ist alles andere als unproblematisch.
Er führt zu einer höheren Infektanfälligkeit und zu Blutarmut (und erhöht dadurch das Risiko für eine Herzmuskelschwäche), beeinträchtigt unsere Trainingsleistung, macht uns anfälliger für Depressionen und kann zu Frühgeburten und Entwicklungsstörungen des neugeborenen Kindes führen.
Zu den häufigsten Symptomen eines Eisenmangels zählen u.a.:
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Frauen unter 51 Jahren, die menstruieren 15 mg Eisen pro Tag zu sich zu nehmen (Stillende 20 mg und Schwangere 30 mg). Wenn Du viel Sport machst, brauchst Du aber wahrscheinlich sogar noch deutlich mehr Eisen, da beim Schwitzen Eisen verloren geht und Deine Muskeln auf Eisen angewiesen sind.
Zu den besten Eisenquellen zählen rotes Fleisch (insbesondere Innereien wie Leber) und Meeresfrüchte wie Austern und Muscheln.
Auch pflanzliche Lebensmittel wie Spinat, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte, Nüsse, Pfifferlinge und Trockenfrüchte enthalten Eisen.
Allerdings ist auf der einen Seite deren Eisengehalt meist deutlich niedriger und auf der anderen Seite enthalten sie ausschließlich Nicht-Häm-Eisen, das schlechter von unserem Körper verwertet werden kann (die Bioverfügbarkeit von Nicht-Häm-Eisen beträgt nur 5 bis 12 %).
Des Weiteren enthalten Hülsenfrüchte und Getreideprodukte so genannte Phytate, die die Eisenaufnahme stark hemmen können.
Wenn Du Dich vegetarisch ernährst oder auf rotes Fleisch verzichtest, hast Du daher ein höheres Risiko für einen Eisenmangel.
Um festzustellen, ob Du einen Eisenmangel hast, solltest Du bei einem Arzt ein Blutbild anfertigen lassen.
Dabei sollte Dein Arzt auf folgende Werte achten:
Der Serum-Ferritin Wert ist ganz besonders wichtig, da anhand diesem festgestellt werden kann, wie gut Deine Eisenspeicher gefüllt sind.
Ein niedriger Wert signalisiert einen Eisenmangel. Ist der Wert ziemlich hoch, bedeutet dies allerdings nicht unbedingt, dass Du zu viel Eisen gespeichert hast, da Entzündungen das Serum-Ferritin erhöhen können.
Entzündungen können an dem Wert des C-reaktiven Proteins erkannt werden. Anhand der Transferrinsättigung kann Dein Arzt dann erkennen, ob Deine Eisenwerte auf eine Entzündung in Deinem Körper zurückzuführen sind oder ob tatsächlich ein Eisenmangel vorliegt, der durch die Einnahme von Eisen in Form eines Nahrungsergänzungsmittels behoben werden muss.
Wichtig:
Manche Menschen haben eine genetische Veranlagung, die dazu führen kann, dass eine zu hohe Eisenzufuhr Deine Gesundheit beeinträchtigen kann.
Aus diesem Grund raten wir Dir dazu, die o.g. Eisenwerte bei einem Arzt checken zu lassen, bevor Du Eisen in Form eines Nahrungsergänzungsmittels zu Dir nimmst oder anfängst regelmäßig besonders eisenreiche Lebensmittel wie Organfleisch zu essen.
Damit Du weißt, welche Lebensmittel Du in Deinen Speiseplan integrieren kannst, um einen Eisenmangel zu vermeiden, hier eine kleine Übersicht:
Lebensmittel, die reich an Häm-Eisen sind (Eisengehalt pro 100 g):
Lebensmittel, die reich an Nicht-Häm-Eisen sind, das schlechter absorbiert wird (Eisengehalt pro 100 g):
Wenn Du ungern tierische Lebensmittel zu Dir nimmst, kannst Du die Eisenaufnahme übrigens zusätzlich erhöhen, indem Du Getreideprodukte und Hülsenfrüchte mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln kombinierst. Du kannst zum Beispiel in Dein Müsli eine Portion Beeren geben, zu Speisen mit Hülsenfrüchten Vitamin-C haltiges Gemüse wie Tomaten oder Paprika essen oder als Nachtisch etwas Obst wie eine Kiwi oder eine Apfelsine essen.
Des Weiteren empfiehlt es sich eisenhaltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel nicht mit Milchprodukten zu kombinieren und eine Stunde vor bis eine Stunde nach dem Essen keinen Kaffee oder Tee zu trinken, da Polyphenole und Calcium die Eisenaufnahme hemmen.
Wie Du siehst, ist es gar nicht so einfach den Eisenbedarf ausreichend zu decken, wenn man nicht gerade bei der Zusammenstellung seiner Mahlzeiten bewusst ein paar Dinge beachtet. Da Du während der Menstruation und beim Training zudem Eisen verlierst, kann bei einer unausgewogenen Ernährung schnell ein Eisenmangel entstehen.
Damit es nicht soweit kommt, raten wir Dir daher in regelmäßigen Abständen bei Deinem Arzt ein Blutbild anfertigen zu lassen und zu einem Nahrungsergänzungsmittel zu greifen, sofern Dein Arzt dies als notwendig ansieht.
Wir hoffen, dass Dir dieser Artikel gefallen hat und Du einige neue Dinge gelernt hast.
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Abnehmen ist immer auch mit etwas Anstrengung verbunden, aber man muss es sich auch nicht schwieriger machen als es ist.
Daher sprechen wir heute einmal über 7 Dinge, die Du NICHT tun musst um abzunehmen.
1. Du musst nicht auf leeren Magen trainieren!
Wenn wir morgens auf leeren Magen trainieren, verbrennt unser Körper mehr Fett, da unsere Kohlenhydratspeicher über Nacht geleert werden.
Dies bedeutet aber nicht, dass Du dadurch schneller Fett abbaust, sondern nur, dass Dein Körper mehr Fett anstelle von Kohlenhydraten für die Energiegewinnung verwendet.
Erst wenn Dein Kalorienverbrauch höher als Deine Energiezufuhr ist, beginnt Dein Körper damit Fett abzubauen.
Auf leeren Magen trainieren schadet nicht unbedingt, hilft Dir aber nicht dabei schneller abzunehmen (siehe dazu gerne die Studie von Schoenfeld et. al 2014)!
Wenn Du aufgrund des Fastens mehr Hunger hast und den Rest des Tages umso mehr isst oder wenn das Fasten Deine Performance beim Training beeinträchtigt, kann es Dir sogar das Abnehmen erschweren.
Mein Rat daher:
Faste morgens nur, wenn Du es gewohnt bist und es Dir so leichter fällt die Kontrolle über Dein Essverhalten zu behalten.
Wenn es Dein Tagesablauf zulässt, würde ich Dir zudem empfehlen eher am späten Nachmittag oder Abend zu trainieren, weil dann die Testosteron-Cortisol-Ratio am Vorteilhaftesten ist und Du mehr Muskelmasse aufbauen kannst (siehe dazu meinen Artikel „Die beste Zeit zum Trainieren für maximalen Muskelaufbau“).
2. Du musst nicht weniger essen!
Klar, es ist wichtig, dass Du weniger Kalorien zu Dir nimmst, aber das bedeutet nicht, dass Du auch weniger essen musst um abzunehmen. Wenn Du reichlich kalorienarmes Obst und Gemüse zu Dir nimmst, kannst Du sogar mehr essen als je zuvor und trotzdem abnehmen.
3. Du musst kein Intervallfasten machen!
Wer 16:8 Intervallfasten betreibt, lässt morgens das Frühstück oder abends die letzte Mahlzeit weg in der Hoffnung dadurch schneller abzunehmen und etwas für seine Gesundheit zu tun.
In zahlreichen Studien konnte allerdings gezeigt werden, dass Intervallfasten im Vergleich zu regelmäßigen Mahlzeiten mit einer kontrollierten Kalorienzufuhr keine Vorteile bietet.
Intervallfasten führt weder zu einem höheren Fettabbau, noch kann es Deinen Hunger reduzieren oder Dein Herz-Kreislauf-System verbessern (siehe Studien von Harris et. al 2018, Schlundt et. al 1992, Kobayashi et. al 2014, Schübel et. al 2018, Dhurandhar et. al 2014 und Taylor & Garrow 2001)
Zwar verbessern sich durch das Fasten Deine Insulinsensitivität und andere Gesundheitsmarker, allerdings ist dies im Wesentlichen auf die Reduzierung Deines Körperfettanteils und nicht auf das Fasten an sich zurückzuführen.
Intervallfasten kann sinnvoll sein, wenn es Dir dadurch leichter fällt Dein Essverhalten zu kontrollieren (siehe dazu meinen Artikel „Solltest Du auf Frühstück verzichten um schneller abzunehmen?“).
Wenn Du aufgrund des Fastens mehr Hunger hast und dadurch auch zu viele Kalorien zu Dir nimmst, ist es allerdings nicht empfehlenswert.
4. Du musst nicht abends auf Kohlenhydrate verzichten!
Ganz im Gegenteil: wer den Großteil seiner Kohlenhydrate abends zu sich nimmt, hat eine bessere Insulinsensitivität und tagsüber weniger Hunger (siehe dazu meinen Artikel „Abends keine Kohlenhydrate – Mythos oder genialer Abnehmtrick?„).
5. Du musst keine Eiweißshakes trinken!
Eiweißshakes können Dir dabei helfen Deinen Eiweißbedarf leichter zu decken, aber sie machen Dich nicht automatisch schlank. Wenn Du Dich eiweißreich ernährst, ist es nicht notwendig ein Eiweißpulver anzuschaffen.
6. Du musst nicht stundenlang joggen!
Um Deinen Körper schöner zu formen, kommt es im Wesentlichen auf zwei Dinge an: eine fitnessgerechte Ernährung und gezieltes Krafttraining.
Cardiotraining kann Dir dabei helfen ein paar Kalorien extra zu verbrennen, ist aber nicht zwingend notwendig um abzunehmen und kann sogar kontraproduktiv sein.
Denn exzessives Ausdauertraining beeinträchtigt Deinen Muskelaufbau (und damit indirekt Deine Fettverbrennung), steigert unser Hungergefühl und macht uns träger.
7. Du musst nicht Kalorienzählen um abzunehmen!
Kalorienzählen kann helfen, ist aber nicht zwingend notwendig um abzunehmen oder einen Sixpack zu kriegen.
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Auf dem Foto hier siehst Du übrigens unsere Teilnehmerin Evelyne, die mit Hilfe unseres Programms und ohne Kalorienzählen 22 kg abgenommen hat.
„Zu viel Fruchtzucker fördert das Übergewicht und führt zu einer Fettleber“ hat uns letztens jemand auf unserer Instagramseite geschrieben. Da solche Aussagen leider oft nicht nur von Laien, sondern auch von Ärzten stammen und die Medien Pseudo-Wissenschaftlern wie Robert Lustig ein großes Publikum bieten, erklären wir Dir heute mal, warum Du keine Angst vor dem Verzehr von Obst haben musst – sofern Du nicht bereits eine Lebererkrankung hast oder an einer Fructoseintoleranz leidest.
Zunächst einmal: Wie kommt man überhaupt auf die Idee, dass zu viel Fructose schädlich sein könnte?
Fructose wird vom Körper insulinunabhängig verstoffwechselt (d.h. ohne, dass sie den Blutzuckerspiegel stark beeinflusst). Sie wird im Darm aufgenommen und anschließend in die Leber transportiert, wo sie u.a. in Glucose (und anschließend in Glykogen) sowie (zu einem sehr geringen Teil) in Fettsäuren umgewandelt wird. Die Befürchtung besteht nun, dass sich das Fett in der Leber einlagert und eine so genannte nicht-alkoholische Fettleber verursacht.
In einigen Beobachtungsstudien konnte zudem tatsächlich gezeigt werden, dass der Verzehr von fructosehaltigen Lebensmitteln (Fructose ist übrigens nicht nur in Obst und Gemüse enthalten, sondern auch in verarbeiteten Lebensmitteln und Zucker) mit einem höheren Übergewicht und Lebererkrankungen einhergeht .
Dabei muss man allerdings auch erwähnen, dass Beobachtungsstudien generell wenig über Ursachen und Wirkungen aussagen. Es stellt sich daher die Frage, ob Fettlebererkrankungen und hohes Übergewicht auf den Verzehr von Fructose zurückzuführen sind oder ob es nicht eher so ist, dass Menschen, die viel Zucker verzehren häufig auch schlechte Ernährungsgewohnheiten und einen inaktiven Lebensstil haben.
In diesem Fall wäre es also nicht der Zucker bzw. die Fructose das Problem, sondern der allgemeine Lebensstil und die Ernährung.
Eine höhere Aussagekraft als Beobachtungsstudien bieten randomisierte kontrollierte Studien und Meta-Analysen. Meta-Analysen sind systematische Übersichtsarbeiten, die die Ergebnisse aller für eine Fragestellung relevanten Studien zusammenfassen und die Qualität der Studiendesigns überprüfen.
Man pickt sich dabei also nicht Studien heraus, die die eigene Meinung unterstützen, sondern beschäftigt sich mit allen vorhandenen Studien zu einem Thema, die die wichtigsten Qualitätskriterien erfüllen und leitet daraus den Stand der Forschung ab.
Hinsichtlich des Verzehrs von Fructose gibt es zahlreiche Studien, die gezeigt haben, dass Übergewicht und eine Fettleber nicht auf den Verzehr von Fructose zurückzuführen ist, sondern vor allem auf eine zu hohe Kalorienzufuhr (siehe Literaturverzeichnis am Ende des Artikels).
In Studien mit einer kontrollierten Kalorienzufuhr konnten bei einer Zufuhr von 50 bis 100 g Fructose pro Tag keinerlei negativen Auswirkungen auf den Körperfettanteil oder die Gesundheit festgestellt werden.
An dieser Stelle werden jetzt viele vielleicht sagen „100 g Fructose ist doch nicht viel. Darauf komme ich ja schon, wenn ich ein paar Portionen Obst am Tag esse“. Dies ist aber falsch gedacht, denn Obst und Zucker bestehen ja nicht nur aus Fructose, sondern auch aus Glucose. Um auf 100 g Fructose zu kommen, müsstest Du daher beispielsweise 1,7 kg Äpfel essen oder knapp 3 kg Bananen oder knapp 4,5 kg Erdbeeren. Und dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass Fructose viel besser verstoffwechselt werden kann, wenn sie in Form von glucosehaltigem Obst zu sich genommen wird und man regelmäßig trainiert (unser Körper nutzt auch Fructose um nach dem Training seine Glykogenspeicher wieder aufzufüllen).
Wesentlich problematischer als das Essen von Obst und Gemüse ist der Verzehr von Fruchtsäften, Soft Drinks oder Süßigkeiten, da diese in der Regel sehr reich an Zucker sind. So würdest Du schon mit 2 Liter Cola auf über 100 g Fructose kommen.
Fazit:
Obst ist nicht Dein Feind.
Wenn Du nicht gerade an einer Fructoseintoleranz leidest (oder eine besondere Erkrankung hast, die dies erfordert), ist es unnötig den Verzehr von Obst zu minimieren.
Denk dran, dass Obst auch reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist und zudem Ballaststoffe enthält, die Dein Sättigungsgefühl erhöhen.
Wenn Du Angst davor hast eine Fettleber zu kriegen, fokussiere Dich eher darauf Deine Kalorienzufuhr zu kontrollieren und besonders fruchtzuckerhaltige Speisen wie Soft Drinks, Fruchtsäfte oder Süßigkeiten zu minimieren. Gewöhne Dir zudem an viel Sport zu treiben, da Dein Körper dann mehr Fructose verwerten kann.
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